Dieses Jahr feiern die Schützen einen Ball!

Bilderrückblick auf ein fröhliches Jubiläum

Lübbecke. Zum 526. Mal versammeln sich die Lübbecker Schützen, um an drei Tagen zu feiern. In diesem Jahr zu einem Schützenball, nachdem bekanntlich im vergangenen Jahr Jubiläum gefeiert wurde.

Beim 525. Bürgerschützenfest knallten nicht nur die Sektkorken, sondern auch ein großes Feuerwerk, an das wir auf dieser Seite noch einmal erinnern wollen. Das war ein grandioses Fest mit vielen Teilnehmern und Teilnehmerinnen von auswärts, die gemeinsam mit dem Bürgerbataillon dessen Jubiläum feierten. In diesem Jahr wird’s eine Nummer kleiner, aber dennoch wird einiges los sein beim Antreten und den n Märschen durch die Stadt. Die wird gründlich herausgeputzt und an den drei »tollen« Tagen von Freitag, 8., bis Sonntag, 10. Juni, ist nicht zu übersehen, dass die Schützentradition in Lübbecke zuhause ist.   Hier das Programm des 526. Lübbecker Bürgerschützenballs:

Freitag, 8. Juni

18.50 Uhr: Antreten (Busbahnhof)

19 Uhr: Abmarsch zum Schützenplatz

20:30 Uhr: Festkommers (interne Veranstaltung)

0:00 Uhr: Fackelzug vom Schützenplatz um Burgmannshof

0.30 Uhr: Großer Zapfenstreich (Burgmannshof)

Samstag, 9. Juni

15:45 Uhr: Antreten (Busbahnhof)

16 Uhr: Marsch des Bataillons durch die Stadt

18 Uhr: Beginn Kronprinzenschießen (Schützenplatz)

20 Uhr: Großer Schützenball mit der Band »Seven Beats«

Sonntag, 10. Juni

11 Uhr: Eintreffen aller Züge auf dem Marktplatz

11:15 Uhr: Abmarsch des Bataillons zum Schützenplatz

11:45 Uhr: Frühschoppen auf dem Festplatz

Lübbecke feiert Schützenball

Vom 8. bis 10. Juni steht die Stadt ganz im Zeichen des Bürgerbataillons

Feuerwerk-groEin großes Feuerwerk war einer der Höhepunkte des Jubiläums-Schützenfestes. Foto: Jan Eric Wiemann

Lübbecke. Das Lübbecker Bürgerschützenbataillon kann auf eine inzwischen 525-jährige Tradition zurückblicken. Dieses Jubiläum wurde im vergangenen Jahr ausgiebig gefeiert. Unter anderem mit einem gewaltigen Feuerwerk auf dem Gallenkamp.

In diesem Jahr wird es sicherlich ein bisschen gemächlicher zugehen, denn in diesem Jahr wird ein Schützenball gefeiert. Und zwar von Freitag, 8., bis Sonntag, 10. Juni.

Schtzenknige-2018Die beiden Schützenkönige des Jubiläumsjahres, Patrick Lindemann und Jan Kleine-Beek samt Königinen, in der Mitte Kommandeur Christoph Barre. Foto: Jan Eric Wiemann

Achim Post Sportkompanie 6Der heimische Bundestagsabgeordnete Achim Post (SPD/Mitte) mit der Sportkompanie. Foto: Jan Eric Wiemann

SchellenbaumFriedrich Schüttenberg trägt den Schellenkranz seit vielen Jahrzehnten. Foto: Jan Eric Wiemann

AntretenAntreten zum Festakt anlässlich des Jubiläums. Foto: Jan Eric Wiemann

BrgermeisterWie so machnes andere hatte Bürgermeister Frank Haberbosch die Zeremonie bestens im Griff. Foto: Jan Eric Wiemann

11 Ringe: Marilena trifft am besten!

Großes Vergleichsschießen

Lübbecke. Die Westkompanie hatte zu einem großen Vergleichsschießen den befreundeten Schützenverein Hüde-Sandbrink-Burlage sowie Kameraden des Unteroffizierskorps und der Armbrustkompanie auf den Schießstand des Bürgerbataillons eingeladen. Auch eine Damen-Schießgruppe der Westkompanie, »Die Knallfrösche«, war mit von der Partie, so dass über 61 Schützen und Schützinnen ihre Zielsicherheit mit dem Vorderlader beweisen konnten.

Unter der Aufsicht von Oberfeldwebel Karl-Friedrich Reisebrink, verantwortlich für das Schießen, konnte nach über drei Stunden die beste Schützin ermittelt werden. Mit 11 Ringen gewann Marilena Eimertenbrink von den »Knallfröschen« vor Bianca Kuhlmann, Kai Sommer, Kia Brümmelhörster, Simon Selbach und Dirk Kröger. In der Mannschaftswertung belegte SV Hüde mit 45 Ringen den ersten Platz, vor der Westkompanie, Unteroffizierskorps und der Armbrustkompanie.

WestkompanieDie Westkompanie.

Der Flaschenzug

Der Flaschenzug hatte Anfang Mai zu einem Vorderladerschießen auf dem Schießstand an der Wartturmstraße eingeladen. 14 Kameraden und eine Dame haben teilgenommen. Die Schießleitung hatten die Unteroffiziere Karl-Friedrich Reisebrink und Freddy Henkel. Gleich am Anfang des Schießens wurden dreimal 11 Ringe geschossen. Dann folgten einige Fahrkarten (Schuss ging daneben) und niedrige Zahlen. Der beste Schuss gelang dem Schützen Dieter Wiegmann, Ratsherr und Fraktionsvorsitzender der WL, mit einer glatten 12! Das 30 Liter Fass Barre Pils hielt so gerade bis zum Ende des Schießens. Alle Teilnehmer und die Teilnehmerin empfanden die Veranstaltung als sehr gelungen.

Flaschenzug

Cartoon

jun-18

Auswärtssieg dank Dener Jaanimaa!

TuS N gibt beim VfL Gummersbach rote Laterne ab

Lübbecke. Der TuS N-Lübbecke hat das von Trainer Aaron Ziercke als »Halbfinale« betitelte Bundesligaspiel beim VfL Gummersbach mit 22:21 (10:11) für sich entscheiden können. Damit hat der TuS vorerst die Abstiegsränge verlassen und rückte auf Platz 15 vor – auch weil zeitgleich Ludwigshafen und Hüttenberg verloren haben.

Ein unglaublich treffsicherer Dener Jaanimaa mit zehn Toren und ein sehr gut aufgelegter Peter Tatai im TuS-Kasten stachen aus der auch sonst kämpferisch guten Nettelstedter Mannschaft hervor.

Für beide Teams ging es um unglaublich viel, und das bekamen die Zuschauer in der Schwalbe-Arena gleich von Beginn an zu spüren. Kampf pur auf beiden Seiten – Lukasz Gierak erhielt bereits in der 20. Minute nach einem Foul an Florian Baumgärtner die Rote Karte und musste zuschauen.

Ziercke zufrieden

Zwar lag der TuS in der ersten Halbzeit noch allermeist zurück, aber die Schützlinge von Aaron Ziercke kamen besser aus der Kabine, provozierten in der Abwehr Ballverluste beim Gegner und vor allem dank Dener Jaanimaa, der im Angriff von seinen Nebenleuten gut in Position gebracht wurde, ebnete der TuS den Weg zum 22:21-Auswärtssieg.

TuS-Trainer Aaron Ziercke in einer ersten Bilanz nach dem Spiel: »Bis zum 6:10 haben wir das, was wir uns vorgenommen hatten, nicht ganz umgesetzt. Ein, zwei leichte Fehler warfen uns da zurück. Besser wurde es mit der Umstellung auf die 5:1-Deckung, mit der der VfL nicht so zurecht kam. Wir wussten: Wenn das Spiel lange knapp und eng bleibt, wird der VfL mit jeder Minute nervöser und genauso ist es auch eingetroffen. Wir haben unser Spiel durchgezogen und haben eine gute Reaktion auf die letzten schwächeren Spiele gezeigt. Wir haben heute eine kämpferisch gute Abwehrleistung gezeigt, um jeden Zentimeter gefightet. Dener Jaanimaa hat sich heute ein Extralob verdient – so wie der heute explodiert ist! Vor dem Spiel habe ich gesagt, dass dies Spiel heute unser Halbfinale ist, und jetzt haben wir nur noch Finalspiele vor uns.«

Tus Stuttg 30Dener Jaanimaa, hier im Heimspiel gegen Stuttgart, machte sein bestes Spiel für den TuS - gerade zur rechten Zeit.
Hoffnung auf Klassenerhalt

Mit diesem Auswärtserfolg können sich der TuS N-Lübbecke und seine Anhänger wieder Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Denn in den noch ausstehenden Spielen haben es die Mitkonkurrenten durchweg nicht ganz einfach. Ein besonderes Augenmerk muss man dabei sicherlich auf die Begegnung zwischen Hüttenberg und Gummersbach am 27. Mai richten. Doch am Ende hat es der heimische Erstligist selbst in der Hand, den hauchdünnen Vorsprung vor Gummersbach, den Eulen aus Ludwigshafen und Hüttenberg abzusichern.

Und ob man will oder nicht, es läuft alles auf ein endgültiges Endspiel am Sonntag, 3. Juni, beim TBV Lemgo hinaus, gegen den die Ziercke-Schützlinge in der Merkur Arena das Hinspiel verloren haben. Dass es da etwa einen Nachbarschaftsbonus geben könnte, damit muss man nicht rechnen, wie die Erfahrung vieler Bundesligaspielzeiten zeigen. Da wird gekämpft, dass es nur so kracht. Daher wird sich am 3. Juni eine Fahrt nach Lemgo sicher lohnen, um die eigene Mannschaft in Richtung Klassenerhalt zu treiben.

Tus Stuttg 29Aaron Ziercke und Armin Gauselmann nach dem Sieg gegen Stuttgart. So soll's am Ende der Saison auch aussehen.

Vorher muss der TuS noch bei den Füchsen in Berlin antreten, die bekanntlich einen ziemlichen Lauf haben. Danach dürfen sich die heimischen Fans auf das letzte Heimspiel der Saison freuen: Am Sonntag, 27. Mai, kommt die SG Flensburg-Handewitt nach Lübbecke. Spielbeginn ist um 12:30 Uhr.

 

 

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