TuS N-Lübbecke muss sich vorerst im Tabellen-Mittelfeld einrichten

Zwei Niederlagen in Folge – Trainer Kurtagic benennt klar Fehler – Tatai in Bestform

Peter Tatai editedTorwart Peter Tatai spielt zur Zeit in blendender Verfassung.

Lübbecke. Nach der Niederlage in Coburg kam der TuS N-Lübbecke auch beim TSV Bayer Dormagen nicht wirklich für einen Auswärtssieg in Frage. Zum zweiten Mal hintereinander haben die Kurtagic-Schützlinge in fremder Halle klar den Kürzeren gezogen und müssen sich bei nun 5:5 Zählern (Platz 9) erst einmal im Mittelfeld der Tabelle einrichten.

Peter Strosack editedDer Lübbecker Peter Strosack beim Wurf.

Immerhin zeigte Nettelstedt vor 1051 Zuschauern im TSV Bayer Sportcenter etwa ab Mitte der zweiten Spielhälfte Moral und minderte den hohen 16:23-Rückstand (41. Minute) bis zum 21:25- (48.) und 23:27-Anschluss nach 55 Spielminuten. Der dann verworfene Siebener ließ aber auch die allerletzten TuS-Hoffnungen auf zumindest noch einen Teilerfolg schwinden. Im Gegenteil: Mit 31:24 (4:1-Lauf in den letzten dreieinhalb Minuten) gewann Bayer Dormagen dann doch noch deutlich.

Jubel editedJubelkreis nach dem Heimsieg gegen Krefeld. Ein weiterer soll gegen TuS Ferndorf folgen.

Trainer Emir Kurtagic (TuS N-Lübbecke): »Wir machen vorne zwölf technische Fehler und leisten uns 19 Fehlwürfe. Mehrere Male geben wir dem Gegner praktisch den Ball in die Hand… So kommt viel Unsicherheit bei uns auf und dann spielst Du auch in der Abwehr schlecht. Da braucht man nicht weiter herum zu lamentieren. Dormagen hat auch in dieser Höhe heute Abend völlig verdient gewonnen. Richtig ist, dass meine Jungs Mitte der 2. Halbzeit noch einmal gut herankommen. Da brauchen wir aber auch nicht von guter Moral oder so zu sprechen. Das ist selbstverständlich, da noch mal alles zu versuchen. Sorry, aber was soll ich im Moment noch weiter über dieses missratene Spiel reden…«

Abklatschen editedCo-Trainer Nikola Blazicko und Gerrit Genz klatschen sich nach dem Erfolg gegen Krefeld ab. Viel Grund zum Jubeln gab es allerdings auch nach diesem Spiel nicht.

Die vielen unnötigen eigenen Fehler hatten die Mannschaft auch schon in den Spielen zuvor in Bedrängnis gebracht. Da holt man sich in der Abwehr den Ball, um ihn dann vor dem gegnerischen Tor irgendwo ins Nirwana zu spielen. Das muss ganz schnell abgestellt werden, wenn man sich nicht wie in der Vorsaison dauerhaft im gesicherten oder vorderen Mittelfeld der Tabelle wiederfinden will. Wo man sich im Moment genau befindet. Eins muss man nach dem bisherigen Saisonverlauf sagen: Torhüter Peter Tatai ist in richtig guter Form und hält viele, schwer zu haltende Bälle. Man mag sich gar nicht vorstellen, wo die Mannschaft nach fünf Spielen stünde, wenn er nicht zwischen den Posten für Ordnung sorgte.

Trainer Kurtagic editedTrainer Emir Kurtagic hat noch einiges zu tun, um die Mannschaft in die richtige Spur zu bringen.

Für Trainer Kurtagic und die Mannschaft gilt es nun vor allem in den beiden Heimspielen (Samstag, 28. September, 19 Uhr gegen TuS Ferndorf und am Samstag, 12. Oktober, 19 Uhr gegen HSG Konstanz) Werbung in eigener Sache zu machen, damit sich wieder mehr Fans in der Merkur Arena einfinden, um »ihre« Mannschaft zu unterstützen. Mich würd’s jedenfalls freuen.  (huse)

Handballer geben Autogramme

Auf dem »Blama«!

TuS Autogramme editedDie Spieler des TuS N-Lübbecke schrieben traditionell zum Auftakt des Blasheimer Marktes Autogramme für die zahlreich erschienenen Fans unseres Handball-Zweitligisten.

Blasheim. Es gehört inzwischen zum guten Brauch, dass sich am Eröffnungsabend des Blasheimer Marktes die Spieler des TuS N-Lübbecke im Gewerbezelt zu einer Autogrammstunde für ihre Fans einfinden. Auf dem Stand ist dann immer richtig etwas los und zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison sind, wie man sieht, Spieler und Fans bester Laune. Ein guter Auftakt für den traditionsreichen Blasheimer Markt, und nach der Autogrammstunde konnten vor allem die neuen Spieler erkunden, warum eine ganze Region, jung und alt, dem »Blama« Anfang September Jahr für Jahr aufs neue entgegenfiebert und warum alljährlich um die 300.000 Besucher den Weg nach Blasheim finden. Die es natürlich auch 2019, im 450. Jahr, wieder waren.

 

 

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