Strosack und Speckmann bleiben beim TuS

Vertragsverlängerungen bis 2020 und 2021 unter Dach und Fach

Lübbecke. Rechtsaußen Peter Strosack und Linksaußen Jan-Eric Speckmann haben ihre Verträge beim TuS N-Lübbecke verlängert. Strosack wird bis 30. Juni 2021 und Speckmann bis 30. Juni 2020 das TuS-Trikot tragen.

Jan Eric Speckmann editedJan-Eric Speckmann spielt seit zwei Jahren für den TuS N-Lübbecke. Er bleibt bis mindestens Juni 2020.

Peter Strosack, der im Sommer 2018 aus Leipzig zum TuS N-Lübbecke wechselte, wurde bald zum Leistungsträger der Mannschaft. »Peter Strosack hat uns mit seinem handballerischen Können voll überzeugt und auch menschlich passt er super ins Team. Ich freue mich sehr, Peter auch in den kommenden zwei Jahren als Rechtsaußen beim TuS N-Lübbecke zu sehen«, so TuS-Teammanager Zlatko Feric nach der Vertragsunterzeichnung.

Jan-Eric Speckmann stieß im Februar 2017 zur Mannschaft und absolvierte bislang 30 Bundesligaspiele für den TuS N-Lübbecke. »›Specki‹ bildet mit Jens Bechtloff ein gutes Gespann auf Linksaußen, wo er seine Sache sehr gut macht. So war die Vertragsverlängerung von unserer Seite nur die logische Konsequenz«, äußerte sich Teammanager   Feric über die Vertragsverlängerung mit Nettelstedts Nummer 45.

»Wir hatten einen Riesenspaß!«

Julia Hülsmann aus Blasheim gewann eine Reise zur Handball-WM

Lübbecke/Berlin/Köln/Hamburg/Herning. Julia Hülsmann aus Blasheim hat einen echten Alternativ-Urlaub verbracht. Statt auf eine sonnige Insel zu reisen verbrachte sie die letzten drei Wochen mit einer Reise zu den Spielen der deutschen Mannschaft bei der Handball-Weltmeisterschaft.

Nummer 19 editedDie Nr. 19 vom verletzten Spielmacher Martin Strobel trugen auch Jennifer Hillebrecht (links) und Julia Hülsmann.

Das hätte eine teure Angelegenheit werden können, doch Julia Hülsmann ist ein Glückskind. Sie hatte vor der Weltmeisterschaft an einem Gewinnspiel der DKB-Bank teilgenommen, die bekanntlich seit Jahren als Sponsor in den Handball-Bundesligen unterwegs ist. Zehn Pakete gab es zu gewinnen, eines davon landete in Blasheim: Eintrittskarten für alle Spiele mit deutscher Beteiligung, eine Begleitperson, Hotels und Reisen waren ebenfalls Teil des Gewinns.

Koffer packen editedKoffer packen hieß es für die DKB-Truppe in Berlin, Köln, Hamburg und Sonntagabend in Herning.

Glück habe sie gehabt, solange Urlaub zu bekommen. Als das allerdings klar war, hat sie keine Sekunde gezögert und die Koffer gepackt. Unter den Gewinnern seien sehr viele nette Leute gewesen, berichtet sie weiter. Sie hätten als Gruppe sehr viel Spaß gehabt.

Prost editedProst auf die deutsche Mannschaft. Hier sind Julia Hülsmann (rechts) und Melanie Hillebrecht noch sehr optimistisch.

Immer wieder stießen Lübbeckerinnen und Lübbecker dazu. So zum Beispiel die Schwestern Hillebrecht, beide, wie Julia Hülsmann, eingefleischte Fans des TuS N-Lübbecke. Melanie Hillebrecht hat sich besonders gefreut, dass es in Hamburg ein Treffen mit Daniel Svensson gab. Sie war während dessen Zeit beim TuS N-Lübbecke ein Oberfan des Dänen, der nach seiner schweren Erkrankung wieder »richtig gut « aussah, wie Julia Hülsmann erzählt. Unvergessen in Lübbecke Svenssons Treffer Sekunden vor Schluss zum Sieg über die Rhein Neckar Löwen. Hammer.

Schwarz rot gold editedSchwarz-Rot-Gold waren die bestimmenden Farben während der WM.

Von Toren in den letzten Sekunden, davon kann die deutsche Mannschaft ein Lied singen. Zweimal schenkte Frankreich in letzter Minute ein. In Herning bedeutete das nur am Ende nur Platz 4 für die Prokop-Truppe. Doch so etwas kann die junge Blasheimerin nicht erschüttern.: »Das waren tolle drei Wochen. So etwas habe ich noch nie erlebt. Die Stimmung in den Hallen war grandios, wir hatten Riesenspaß«. Und freut sich jetzt schon wieder auf Handball: wenn auch auf etwas anderem Niveau, auf das erste Heimspiel des TuS N-Lübbecke in der Merkur Arena.

Henning Fritz edited
Henning Fritz und Pascal Hens, verfolgten die Handball-WM im eigenen Land diesmal nur als fachkundige Zuschauer.

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Ein Pflichttermin für alle Bauherren und Modernisierer

Immo-Forum am 16. und 17. Februar in Lübbecke – Winterzeit ist Planungszeit

Lübbecke. Am 16. und 17. Februar dreht sich in der Stadthalle und Stadtsporthalle Lübbecke zum 19. Mal alles um das große Thema Immobilien. Auf dem Immo-Forum 2019 werden aktuelle Entwicklungen und Innovationen aus dem Bau- und Immobilienbereich vorgestellt.

Andenken editedKlaus und Angelika Harland gehören mit »Harland Bau« seit Jahren zum festen Inventar des Immo-Forums.

Bereits seit 19 Jahren begeistert die Bau- und Immobilienmesse in Lübbecke und ist seither fester Termin im Veranstaltungskalender. Auch in diesem Jahr dürfen sich Besucher wieder auf eine große Zahl interessanter Angebote freuen. So erhalten Bauherren auf der Messe eine kompetente Beratung und können Fragen zu allen Bereichen des Immobiliensektors stellen – angefangen beim Kauf über das aktuelle Thema Photovoltaik und Energieeffizienz bis hin zu praktischen Alltags-Tipps wie Einbruchschutz.

Die auf der Messe vertretenen Aussteller kommen dabei aus so gut wie allen Branchen. Handwerksbetriebe und Finanzberater sind ebenso vertreten wie Energieversorger und die Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke.

Ob Neu- oder Umbau, Sanierung, schlüsselfertiges Bauen oder brandschutztechnische Nachrüstung – das Immo-Forum hält für jeden Interessierten eine Vielzahl von Anregungen und Informationen bereit. In persönlichen Gesprächen mit erfahrenen Vertretern der ausstellenden Fachbetriebe lassen sich oft auch individuelle Lösungen für die Schaffung oder Umgestaltung der eigenen vier Wände finden. Und wenn es um Finanzierungsmöglichkeiten, Steuersparmodelle oder eine Absicherung des Projektes geht, stehen auch hierfür Experten mit Rat und Tat bereit.

Koffer packen editedKarola Halwe, hier im Gespräch mit ihrem Kollegen Rainer Biermann-Hilger, betreut den Stand der Stadtwerke.

Ergänzt wird das facettenreiche Angebot   durch praxisnahe Fachvorträge zu aktuellen Themen wie zukunftsweisende Wohnprojekte, Bauen oder Kaufen, Feuchtigkeit und Schimmelbildung in Wohnräumen sowie Formen, Fallstricke und Konditionen bei der Immobilienfinanzierung.

Seit jeher sind Kinder auf dem Immo-Forum in ganz besonderer Weise willkommen. Dass sich die kleinen Besucher ab drei Jahren dabei rundum wohlfühlen, ist vor allem dem speziell für sie geschaffenen »Kinder-Forum« zu verdanken. In einer kindgerechten Umgebung wird hier gemalt, gebastelt und gespielt. Den Eltern verschafft dies die Möglichkeit eines entspannten Messebesuchs und einer damit verbundenen Beratung, die in aller Ruhe stattfinden kann. Die Betreuung der Kinder ist selbstverständlich kostenlos.

Wer inmitten der vielen attraktiven Angebote auf dem Immo-Forum Hunger oder Durst verspüren sollte, der findet mit dem Messe-Bistro genau die passende Anlaufstelle. Das Catering-Angebot umfasst hier nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch eine gute Auswahl an warmen Gerichten.

Weitere Informationen und Hallenpläne mit einer Übersicht der Aussteller können schnell auf der Internetseite www.immo-forum.net nachgelesen werden.  


Fachvorträge

Samstag, 16. Februar:
12 Uhr: »Bauen oder Kaufen: Für wen lohnt sich was?«, Referent Horst Droese.
14 Uhr: »Immobilienfinanzierung in der Praxis ­– Formen, Fallstricke, Konditionen«, Referent Markus Bachhofer.
15 Uhr: »Mit dem Wohnprojekt ›Dorf im Dorf‹ in die Zukunft«, Referent Achim Grube.
16 Uhr: »Zuhause sicher«, Referent Olaf Wegener.

Sonntag, 17. Februar:
12 Uhr: »Immobilienfinanzierung in der Praxis – Formen, Fallstricke,   Konditionen«, Referent Markus Bachhofer.
13 Uhr: »Zuhause sicher«, Referent Olaf Wegener.
14 Uhr: »Tipps für Bauherren und Käufer«, Referent Horst Droese.
15 Uhr: »Mit dem Wohnprojekt ›Dorf im Dorf‹ in die Zukunft«, Referent Achim Grube.
16 Uhr: »Feuchtigkeit und Schimmelbildung in Wohnräumen«, Referentin Barbara Brendel.

»Wir hoffen, dass es nicht so schlimm wird!«

Nettelstedter Einzelhändler-Ehepaar bereitet sich auf den Brexit vor

Nettelstedt.Das Chaos um das Ausscheiden der Briten aus der EU, den Brexit, bereitet Unternehmen aller Art größte Sorgen. Sollte es der Regierung auf der Insel nicht gelingen, in den verbleibenden Tagen bis zum Austrittsdatum 29. März 2019 die mit der EU verhandelte Lösung »im eigenen Laden« durchzubringen, stehen den Bürgern und Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals harte Zeiten bevor.

Andenken editedWer will, kann bei »Michelle’s Specialities« auch britische Souvernirs kaufen.

»Ein ungeregelter Brexit wäre das Übelste, was uns passieren könnte«, sagt Stefan Heinrich. Er betreibt mit seiner Frau Michelle Tame das Lebensmittelgeschäft »Michelle’s Specialities«.

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hier um ein Spezialitätengeschäft, in dem eine Fülle von britischen Lebensmitteln angeboten werden: von A wie Apple Pie bis Z wie Zuckerrohrsirup. Die Produkte von der Insel laufen gut, besonders über den Online-Handel. Und deshalb schaut Stefan Heinrich auch mit großer Sorge nach Großbritannien. »Natürlich sind wir von der Entwicklung rund um den Brexit betroffen«, sagt er. »Denn viele unserer Lieferanten sitzen in England.«

Bereitet sich »Michelle’s Specialities« auf den Brexit in seinen möglichen Variationen, also auch einen ungeregelten Austritt der Briten aus der EU vor? »Natürlich«, erklärt Stefan Heinrich und sagt: »Ich habe vier große Container bestellt, in denen jetzt Ware gehortet wird. Und wenn Ware bestellt wird, wird immer gleich die doppelt Menge geordert.« Wie auch seine Lieferanten, wie auch die Menschen auf der Insel, weiß niemand, was genau nach dem Brexit passieren wird. »Wir alle hoffen, dass es nicht so schlimm wird und legen Vorräte an, selbst die Lebensmittelhändler in England. Und wir versuchen, eine Lieferkette aufrecht zu erhalten. Aber ob uns das gelingt – keiner weiß es.«

Telefonzelle editedWenn man das Geschäft in Nettelstedt betritt, zeigt die rote Telefonzelle sofort, dass es um englische Waren geht.

Ein Austausch von Produkten jedenfalls ist für »Michelle’s Specialities« nicht machbar. »Unsere Kunden erwarten von uns britische Orginale. Da können wir nicht einfach Wurst, Brotaufstrich oder Getränke anderer Marken aus anderen Ländern anbieten, selbst wenn es qualitätsmäßig passen würde«, betont Stefan Heinrich. Für ihn sind auch die Testszenarien, die die britischen Behörden für den Fall eines ungeregelten Brexits durchgespielt haben, komplette Makulatur. »Wer mal im Hafen von Dover war und miterlebt hat, dass der Kanaltunnel gesperrt wurde oder Fähren wegen schlechten Wetters nicht beladen werden und auslaufen konnten, weiß, wie schnell sich die Lkw bis weit ins Land hinein stauen werden. Da helfen auch keine Flugplätze als Parkmöglichkeiten mehr. Und Lagerhallen gibt es schon lange nicht mehr.«

Stefan Heinrich macht keinen Hehl aus seiner Enttäuschung darüber, dass die Briten die EU verlassen wollen. »Sie ist ein Segen für Europa«, betont er. Natürlich gebe es Unzulänglichkeiten, aber die seien eher klein im Vergleich zu der Tatsache, dass es »doch toll läuft mit Europa. Dass die Briten aus so einer Gemeinschaft aussteigen wollen, ist sehr schade«.

 

 

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