Vom Hausboot in Berlin auf einen Bauernhof in Fiestel

Christian Elissavitis baut exklusive Möbel mit Seele


Fiestel (huse). Der 49 Jahre alte Christian Elissavitis ist viel in der Welt herumgekommen, um sich schließlich mit seiner Familie in Fiestel niederzulassen. Gekommen sind sie aus Berlin, von einem Hausboot, auf dem Christian Elissavitis zehn Jahre lang gelebt hat. Er ist gelernter Koch und kam über eine Anstellung im Kempinski nach Berlin, wo er auf seine wahre Berufung stieß, den Bau von Möbeln.

Kueche hochKüche in einem Berliner Loft: Material Rüster (Ulme), Beton-Arbeitsflächen und Stahl. Alles, sogar die Lampen, sind Unikate. Entwurf und Fertigung von Christian Elissavitis. Foto: Nike Gerochristodoulou

Er machte von 1989 bis 1992 eine Tischlerausbildung und gründete mit 28 Jahren im Jahre 1998 seine eigene Werkstatt. Die existiert in Berlin immer noch, doch auf dem Bauernhof in Fiestel ist inzwischen in einem ehemaligen Pferdestall eine neue Werkstatt entstanden, in der er zusammen mit seinem Gesellen Louis Schanelec seine ausgefallenen Möbel baut. 

Sie sind das Ergebnis eines fast philosophischen Prozesses. Elissavitis bewegt sich in mehreren Welten: er ist Handwerker, er ist Designer und er ist Künstler (und vermutlich noch einiges mehr), Über diesen erstaunlichen Neubürger im Lübbecker Land wollen wir nach einem Gespräch in seiner gemütlich restaurierten Wohnküche berichten.

HandtuchKleines Regal für Lieblings-Stücke, Material, Vogelaugenahorn geseift. Foto: Andreas Sieveking

In Berlin sei es immer enger, immer stressiger geworden, berichtet er. Daraus entstand die Idee, aufs Land zu ziehen, zumal seine Frau aus Blasheim stammt. Elissavitis: »Es macht keinen Spaß, wenn man von den Immo-Fuzzis gejagt wird.« Sein Hauptauftragsgebiet ist aber Berlin geblieben. Ein bis zweimal im Monat geht es in die Hauptstadt, wo seine Kundschaft sich auf seine Möbel freut. Diese gehe nicht ins Möbelhaus, sondern sei auf das Besondere aus: »Dabei geht es nicht zuerst um den Preis, sondern um Qualität.«

»Mein Herz«, so erzählt er, »schlägt für Material, für echte Materialien, für echtes Holz, Eisen, Stein, Glas, Gold, Zink. Anders gesagt, für das Schöne.« Das jeweilige Material komme da zum Einsatz, wo es Sinn mache und Sinn gebe. Der Unterschied zum Industrieprodukt liege darin, so Christian Elissavitis, dass seine Möbel »beseelt« seien: »Sie speichern Lebenszeit und sind wertvoll dadurch, dass sie echt sind«.

Kreuz soloDie Martin-Luther-Gemeinde in Berlin-Spandau beauftragte Christian Elissavitis im Jahre 2000 mit dem Entwurf und der Fertigung eines Altarkreuzes, das er aus Birkenholz fertigte.

So nimmt es nicht wunder, dass er schon seit 1996 in den unterschiedlichsten Galerien ausgestellt hat und in der Hauptstadt verschiedenen Dozententätigkeiten nachgegangen ist. »Elissavitis Möbel« ist ein Atelier für Möbel fernab von der massentauglichen Produktgestaltung. Dort entstehen zeitlose Möbelunikate: schöne Küchen, Inneneinrichtungen, Skulpturen oder Lampen. Sachen fürs Leben, für Generationen.

Kontakt: Atelier Elissavitis, Espelkamp-Fiestel, Hammoor 4, Telefon  05743/9287495, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.elissavitis-moebel.de.

werkstattBlick in die Werkstatt in Fiestel.

Eine besondere Freude zum Weihnachtsfest

Tafel sammelt »Weihnachtskisten«

Altkreis Lübbecke. Auch in diesem Jahr ruft die Tafel Lübbecker Land die Bürgerinnen und Bürger aus dem Altkreis Lübbecke dazu auf, das Weihnachtsfest für die Kundinnen und Kunden der Tafel mit einer selbst zusammengestellten Weihnachtskiste zu bereichern.

Über 1.400 bedürftige Menschen aus dem Altkreis Lübbecke werden regelmäßig durch die Tafel Lübbecker Land mit Lebensmittelspenden unterstützt. Zu Weihnachten soll es erneut das besondere Geschenk sein: »Die Weihnachtskiste«.

Dazu benötigt die Tafel Lübbecker Land wieder die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger aus sämtlichen Gemeinden und Städten des Altkreises Lübbecke. Ziel der Weihnachtskistenaktion ist es, Menschen, die sich nur das Notwendigste leisten können, zu Weihnachten eine Freude zu machen und deren Gabentisch zu füllen.

Die Lübbecker Land Tafel möchte dazu beitragen, dass Weihnachten auch für Haushalte mit wenig Einkommen zu einem Fest der Freude wird. Daher bittet sie herzlich wieder um die Unterstützung für die diesjährige Weihnachtskistenaktion 2018.

Gespendet werden können liebevoll gepackte Weihnachtspakete, gefüllt mit haltbaren Köstlichkeiten für die Feiertage  wie  zum Beispiel  Kaffee, Süßigkeiten, Traubensaft, Konserven, Honig, Marmelade. Aber auch Weihnachtskisten besonders für Familien und Kinder, gefüllt mit Spielzeug, Büchern, Süßigkeiten, Babynahrung und vielem anderen mehr  erfreuen die großen und kleinen Menschen in unserer unmittelbaren Nähe. Alles ist willkommen, jeder gibt, was er kann.

Die Abgabestellen

Abgegeben werden können die Weihnachtskisten am Donnerstag, 29. November, von 15 bis 19 Uhr: In Lübbecke in der Stadthalle, Bohlenstraße 27- 29 (hier   Abgabe bis 20 Uhr möglich), Ansprechpartnerin: Frau Gerdom, Telefon  05741/20387. In Espelkamp im Martinshaus, Rahdener Straße 15 – Eingang Kantstraße, Ansprechpartner: Büro der Tafel, Telefon  05772/9360102. In Pr. Oldendorf im Begegnungszentrum Altes Pfarrhaus, Spiegelstraße 1b, Ansprechpartner: Herr Kopp, Telefon  05742/3703. In Schnathorst im Ev. Gemeindehaus, Tengerner Straße 11, Ansprechpartnerin: Frau Bökemeyer, Telefon  05744/3009 oder 05744/50272. In Wehdem im DRK-Haus, Steinkamp 18, Ansprechpartner: Eheleute Gralla, Telefon  05773/ 9918240. In Rahden im Ev. Gemeindehaus, Am Kirchplatz 4, Ansprechpartnerin: Frau Berghorn-Detering, Telefon  05771/ 94545.

Endlich! TuS N in der richtigen Spur

Unsere Handballer auf Platz 4 - Hält die Erfolgsserie an?


Lübbecke (huse). Nach einem doch recht ernüchternden Saisonstart haben Spieler und Mannschaft des TuS N-Lübbecke in den letzten Spielen die richtigen Antworten gefunden und sich mit einer tadellosen Erfolgserie nach dem zehnten Spieltag auf den vierten Platz in der Zweitligatabelle gehievt.


Mann kann sich wieder freuenMan kann sich wieder freuen beim TuS N-Lübbecke, besonders nach solch einer Vorstellung wie gegen Balingen-Weilstetten.


Mit jetzt 14:6 Punkten hat sich der heimische Zweitligist zumindest zumindest erst einmal an den zweiten Tabellenplatz herangepirscht. Hinter dem TuS Ferndorf, der fünf Minuspunkte aufweist und TuSEM Essen. Die sind mit vier Minuspunkten Tabellenzweiter und haben dem Spitzenreiter Coburg in dessen Halle endlich die erste Saisonniederlage zugefügt. Damit hat sich der Abstand der Ziercke-Truppe auf den Ligaprimus auf drei Punkte reduziert: Es ist wieder Land in Sicht.

Peter StrosackPeter Strosack ist schnell und treffsicher. Gegen Balingen-Weilstetten erzielte er vier Treffer.

Nach der eher schwachen Vorstellung in Großwallstadt konnte man vor der Begegnung gegen Balingen-Weilstetten, die als Tabellendritter angereist waren, eher zurückhaltend optimistisch sein. Doch schon nach kurzer Spielzeit wurde klar: Da kommt ein gutes Spiel auf die Zuschauer zu. Und so konnte nach dem Spiel der Trainer freudestrahlend feststellen: »Das war heute Abend unsere beste und konzentrierteste Saisonleistung!«

Beim 33:27 (13:11)-Erfolg seiner Mannschaft bestand zu keinem Zeitpunkt in der Merkur Arena die Gefahr, dass der TuS nicht gewinnen würde. 10:0 Zähler am Stück, das hat für Ruhe gesorgt und eindrucksvoll bestätigt, dass die Mannschaft das Zeug dazu hat, in der Spitzengruppe der Liga um den Aufstieg mitzukämpfen. Herausheben nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann man sicher wieder einmal Torhüter Joel Birlehm, dazu aber auch Dener Jaanimaa, der nicht nur sieben Tore erzielte, sondern immer wieder mit teilweise recht unorthodoxen Anspielen überzeugte.

Joel BirlehmSchade, dass er geht: Joel Birlehm war auch dieses Mal gegen Balingen-Weilsteten ein großer Rückhalt im Tor.
Die nächsten Spiele:

Nun folgt  eine vierzehntägige Pause, ehe es am Samstag, 3. November, zum Tabellendritten TuS Ferndorf geht. Anwurf ist dort um 19.30 Uhr. Ein Auswärtserfolg, und man zöge auch an diesem Gegner in der Tabelle vorbei. Freitag, 9. November: Ein weiterer Brocken, denn um 19.30 Uhr steht der ASV Hamm-Westfalen in der Merkur Arena auf der Matte. Mit einer ähnlichen Galavorstellung wie gegen Balingen-Weilstetten dürfte auch dieser Gegner zu bezwingen sein. Sonntag, 11. November: Dessau Roßlauer HV –  TuS N-Lübbecke, Anwurf 17 Uhr. Samstag, 17. November: TuS N-Lübbecke – HC Rhein Vikings, Merkur Arena, Anwurf 19 Uhr. Sonntag, 25. November: DJK Rimpar Wölfe – TuS N-Lübbecke, Anwurf 17 Uhr.

Lübbecker Autozirkus wird 2020 wiederholt

Mehr als 800 Probefahrten: Autohäuser ziehen positive Bilanz – Übergabe der Gewinnspielpreise an zehn Teilnehmer

Luebbecker AutozirkusDie Mitglieder der Arbeitsgruppe »Autozirkus« mit den glücklichen Gewinnern der Gutscheine für ein Fahrsicherheitstraining. Vorne (von links nach rechts): Uwe Fortuna, Lars Hartmann, Heinz Neumann, Michelle Klocke, Waldemar Löwen, Matthias Bollhorst und Jan-Frederic Füner. Hinten (von links nach rechts): Frank Kleine (Autohaus Bekemeier), Christoph Schlüter (Autohaus Gebr. Schwarte Lübbecke), Peter Schmüser (Lübbecke Marketing), Friedrich Schmale (Autohaus Schmale), Claus Buschmann (Stadt Lübbecke, Wirtschaftsförderung), Stephan Thron (Autohaus Meyer), Jürgen Schwarze (Autohaus Becker-Tiemann), Jan Weitkamp (Autohaus Weitkamp), Markus Schneider und Felix Schneider (Schneider Automobile), Stefan Schuster und Hubert Höhn (Autohaus Sieg). Foto: Pescht

Lübbecke.  Das Fazit zum ersten Lübbecker Autozirkus fällt äußerst positiv aus: Viele neue Gesichter, guter Besuch in den acht beteiligten Autohäusern Becker- Tiemann, Bekemeier, Gebr. Schwarte Lübbecke, Meyer, Schmale, Schneider, Sieg und Weitkamp sowie ein großer Fahrspaß der Teilnehmer bei über 800 Probefahrten. Grund genug für Lübbecke Marketing und die beteiligten Partner bereits jetzt einen Termin für die zweite Auflage festzulegen. Der Lübbecker Autozirkus soll im Zweijahresrhythmus zum nächsten Mal am 19. September 2020 stattfinden. Im Rahmen eines Treffens der Arbeitsgruppe »Autozirkus« wurden jetzt auch die Preise des Gewinnspiels übergeben. Insgesamt zehn Personen können das Verhalten und die Grenzen ihres Fahrzeugs im Rahmen eines Fahrsicherheitstrainings im Motorpark am Wiehen austesten.

 

 

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