Trauerschwan-Nachwuchs im Schlosspark Benkhausen

Trauerschwaene Nachwuchs editedFoto: Claudia Hecke

Benkhausen. Sind die niedlich! Drei flauschige Trauerschwan-Küken sind vor wenigen Tagen im Schlosspark Benkhausen geschlüpft und erkunden seitdem neugierig ihre Umwelt. Schon zum zweiten Mal haben die beiden ausgewachsenen Trauerschwäne auf Schloss Benkhausen Nachwuchs bekommen. Bereits im Herbst 2018 waren Jungtiere geschlüpft, sie wurden vor kurzem in den Kurpark Bad Holzhausen und in den Tierpark Ströhen umgesiedelt, damit die drei frisch geschlüpften Dunenküken ungestört aufwachsen können. Das Ausbrüten der Eier dauert bei Trauerschwänen fünf bis sechs Wochen. Die Jungvögel sind nach etwa fünf Monaten flugfähig. Erst nach rund acht Monaten färbt sich das bis dahin silbergraue Gefieder in ein schwarzes Schwanenkleid.

Handballer geben Autogramme

Auf dem »Blama«!

TuS Autogramme editedDie Spieler des TuS N-Lübbecke schrieben traditionell zum Auftakt des Blasheimer Marktes Autogramme für die zahlreich erschienenen Fans unseres Handball-Zweitligisten.

Blasheim. Es gehört inzwischen zum guten Brauch, dass sich am Eröffnungsabend des Blasheimer Marktes die Spieler des TuS N-Lübbecke im Gewerbezelt zu einer Autogrammstunde für ihre Fans einfinden. Auf dem Stand ist dann immer richtig etwas los und zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison sind, wie man sieht, Spieler und Fans bester Laune. Ein guter Auftakt für den traditionsreichen Blasheimer Markt, und nach der Autogrammstunde konnten vor allem die neuen Spieler erkunden, warum eine ganze Region, jung und alt, dem »Blama« Anfang September Jahr für Jahr aufs neue entgegenfiebert und warum alljährlich um die 300.000 Besucher den Weg nach Blasheim finden. Die es natürlich auch 2019, im 450. Jahr, wieder waren.

Cartoon

okt 19 edited

Visionär, Erfinder, Ideengeber und Kämpfer

Zum 85. Geburtstag von Paul Gauselmann am 26. August

gauselmann editedAm 26. August feierte Paul Gauselmann, Firmengründer und Vorstandssprecher der ostwestfälischen Gauselmann Gruppe, seinen 85. Geburtstag.

Espelkamp. Die Erfolgsgeschichte von Paul Gauselmann ist die Lebensgeschichte eines der letzten großen deutschen Unternehmer der Nachkriegszeit. Eines Patriarchen mit sozialem Ethos, aber auch Ecken und Kanten.

Mit seinem ausgeprägten Instinkt für erfolgversprechende Ideen und Trends schafft er es, nicht nur sein eigenes Unternehmen innerhalb von sechs Jahrzehnten an die Spitze der deutschen Automatenwirtschaft zu bringen, sondern verhilft auch anderen Automatenaufstellunternehmen in seiner Eigenschaft als Verbandsvorsitzender der Industrie zu prosperierenden Geschäftsentwicklungen. Am 26. August feierte der Firmengründer und Vorstandssprecher der Gauselmann Gruppe, Ehrenbürger der Städte Espelkamp und Lübbecke, Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse – PAUL GAUSELMANN – seinen 85. Geburtstag.

gag 09 editedKarin und Paul Gauselmann sind seit über 50 Jahren verheiratet und genießen die gemeinsame Zeit gern beim Kartenspielen.

Angefangen hat der berufliche Werdegang des 1934 bei Münster   geborenen Unternehmers mit einer Ausbildung zum Fernmelderevisor. Wenige Jahre später nahm er eine nebenberufliche Tätigkeit als Aufsteller von Musikautomaten auf, die 1964 in die vollständige Selbstständigkeit mündete. 1974 eröffnete der Unternehmer seine erste eigene und somit die erste moderne Spielothek. Nur drei Jahre später eroberte er mit seinem ersten selbstentwickelten Geldspielgerät, dem »Merkur B«, den deutschen Markt. Zahlreiche weitere Innovationen aus der eigenen Ideenschmiede folgten, so der »Merkur Disc«, mit dem 1985 mit über 40.000 verkauften Einheiten mehr als 50 Prozent Marktanteil in der deutschen Automatenlandschaft erzielt wurde.

Pg1981 2 edited1977 lief das erste eigene Geldspielgerät vom Band. Seitdem wurden mehr als zwei Millionen Spielgeräte in Lübbecke produziert.

Der Markenname »MERKUR« ist seitdem ein Synonym für Innovationen, Qualität und Spielevielfalt. Die »MERKUR-Sonne« ist national wie international eines der bekanntesten Glückssymbole in Verbindung mit Spielen in Gast- und Spielstätten, Spielbanken, auf Schiffen oder im Internet.

Mit circa 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, weit über 2 Millionen produzierten Spielgeräten und einem Jahresumsatz von über 3,6 (voll konsolidiert 2,4) Milliarden Euro (12/2018) zählt die Gauselmann Gruppe heute zu den international führenden Gamingkonzernen. Seit 2016 agiert das Unternehmen unter dem Dach der Gauselmann-Familienstiftung.

Paul und Karin Gauselmann editedPaul Gauselmann liebt die Natur: Zum 80. Geburtstag schenkte er seiner Frau einen Tulpenbaum, der heute im Park von Schloss Benkhausen steht.

Neben dem eigenen Unternehmenserfolg hat Paul Gauselmann auch stets das Wohlergehen der gesamten Automatenbranche fokussiert. Mit seinem Engagement gestaltete er bereits in den 1960er-Jahren die Branchenpolitik in den Verbänden entscheidend mit.

38 Jahre lang sorgte Paul Gauselmann als Vorstandsvorsitzender im Verband der Deutschen Automatenindustrie e. V. (VDAI) mit seinem unternehmerischen Weitblick dafür, dass sich die Branche zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig mit heute mehr als 70.000 Beschäftigten entwickelte.

In der Wirtschaftsregion Minden-Lübbecke gehört die Gauselmann Gruppe zu den bedeutendsten Top-Arbeitgebern überhaupt. Und Paul Gauselmann ist stolz darauf, dass Betriebszugehörigkeiten unter den Beschäftigten von 25, 30, 40 oder sogar 45 Jahren keine Seltenheit sind. Aktuell 239 Auszubildende und dual Studierende sind in über 20 unterschiedlichen Ausbildungsberufen im Unternehmen tätig. Seit 2008 gibt es zudem die branchenspezifische und IHK-anerkannte Berufsausbildung »Automatenfachmann/-fachfrau«. Paul Gauselmann gehört zu den entscheidenden Initiatoren, die sich für die Konzeption und Einführung dieser Ausbildung eingesetzt haben. Allein in diesem Jahr, am 5. August, haben 88 neue Auszubildende im Unternehmen begonnen.

PG1980 2spB editedDer Showroom des Gauselmann Großhandels in den 1980er Jahren. Das Produktangebot war damals bereits vielfältig und top-modern.

Sportlich betrachtet schlägt das Herz von Paul Gauselmann für Tennis und Handball. Im heimischen Tennisverein Espelkamp-Mittwald e.V. (TVE) engagiert sich Paul Gauselmann gleich dreifach: als Sponsor, als Ehrenvorsitzender und als aktiver Mannschaftssportler. Seinem Engagement ist es auch zu verdanken, dass der TVE in den letzten Jahren drei deutsche Meistertitel gewann.

Auch beim Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke engagiert sich Paul Gauselmann seit Jahrzehnten als Hauptsponsor. Daneben werden zahlreiche regionale Vereine wie der Fußball-Landesligist FC Preußen Espelkamp kontinuierlich gesponsert.

Mit besonderem Engagement unterstützt Paul Gauselmann all jene Projekte und Initiativen, die der Gesundheitsvorsorge und der Notfallversorgung im Kreisgebiet dienen.

Verleihung Gauselmann editedIm Jahre 2004 wurden Paul Gauselmann die Ehrenbürgerwürden der Städte Espelkamp und Lübbecke verliehen.

Als Stiftungsgeber der Paul und Karin Gauselmann Stiftung, die sich vorrangig der Unterstützung sozialer und kultureller Belange im Einzugsgebiet des Unternehmenssitzes im Kreis Minden-Lübbecke widmet, hat Paul Gauselmann auch stets ein offenes Ohr für die Belange seiner Mitmenschen. Mit den Erträgen des Stiftungsfonds werden jährlich hunderte Projekte, Initiativen, Vereine, Gruppen und Privatpersonen finanziell gefördert und unterstützt.

Hinter dem erfolgreichen Unternehmer steht eine starke Familie: »Ob im Vorstand, im Aufsichtsrat oder im Rahmen der Stiftung – meine Familie ist privat und beruflich die wichtigste Säule in meinem Leben«, bekennt Paul Gauselmann. »Meine Söhne haben zudem jeder in seinem Bereich maßgeblich zum heutigen Unternehmenserfolg der Gauselmann Gruppe beigetragen. Mein besonderer Dank gilt meiner Ehefrau Karin, die mir seit über 50 Jahren ermutigend zur Seite steht!«

Unterhaltungsbranche nachhaltig geprägt

Luigi Colani und Paul Gauselmann trafen sich auf dem Weg in die Zukunft

colani-Gauselmann editedPaul Gauselmann (links) und Star-Designer Luigi Colani 1992 mit ihrer Design-Studie zum Geldspielgerät der Zukunft. Foto: Gauselmann Gruppe

Espelkamp/Lübbecke. Die Gauselmann Gruppe denkt gerne an die Zusammenarbeit mit dem berühmten Designer Luigi Colani zurück. Er war nicht nur der Meister der runden Formen und einer von Deutschlands bekanntesten Designern, sondern auch Visionär des Geldspielgeräts der Zukunft und Wegbegleiter von Paul Gauselmann. Der Stardesigner verstarb vor wenigen Tagen im Alter von 91 Jahren.

1992 präsentierten Luigi Colani und Paul Gauselmann auf der IMA, der damals weltgrößten Fachmesse für Unterhaltungs- und Warenautomaten, eine Design-Studie zum Geldspielgerät der Zukunft. Das Ergebnis: Die typischen Colani-Rundungen, die exakt auf die ergonomischen Ansprüche des Spielgasts angepasst waren, in Kombination mit der modernen Technik und den spannenden Spielen der Gauselmann Gruppe. Ein völlig neuer Gedanke, der die Unterhaltungsbranche nachhaltig prägen sollte. Die extravagante Design-Studie beeindruckte nicht nur die Fachpresse, sondern schlug in sämtlichen internationalen Medien hohe Wellen.

Luigi Colani und Paul Gauselmann, beide Visionäre, wollten wissen, wie 1992 die Zukunft schon heute aussehen kann. Sie verstanden sich auf Anhieb gut. Colani war Chef-Designer für mehr als 20 japanische Konzerne. Seine Werke zeichneten sich stets durch Rundungen, Kurven und Dynamik aus. Seine Kreativität kannte keine Grenzen: von Möbelstücken über Autos und Flugzeuge bis hin zum Geldspielgerät.

Auch nach ihrer gemeinsamen Design-Studie blieben die beiden Visionäre einander verbunden. Die Frage, wie das Geldspielgerät der Zukunft aus heutiger Sicht aussieht, kann jedoch nur Paul Gauselmann – ohne Colani – allein beantworten. (Text: Gauselmann Gruppe)

TuS N-Lübbecke muss sich vorerst im Tabellen-Mittelfeld einrichten

Zwei Niederlagen in Folge – Trainer Kurtagic benennt klar Fehler – Tatai in Bestform

Peter Tatai editedTorwart Peter Tatai spielt zur Zeit in blendender Verfassung.

Lübbecke. Nach der Niederlage in Coburg kam der TuS N-Lübbecke auch beim TSV Bayer Dormagen nicht wirklich für einen Auswärtssieg in Frage. Zum zweiten Mal hintereinander haben die Kurtagic-Schützlinge in fremder Halle klar den Kürzeren gezogen und müssen sich bei nun 5:5 Zählern (Platz 9) erst einmal im Mittelfeld der Tabelle einrichten.

Peter Strosack editedDer Lübbecker Peter Strosack beim Wurf.

Immerhin zeigte Nettelstedt vor 1051 Zuschauern im TSV Bayer Sportcenter etwa ab Mitte der zweiten Spielhälfte Moral und minderte den hohen 16:23-Rückstand (41. Minute) bis zum 21:25- (48.) und 23:27-Anschluss nach 55 Spielminuten. Der dann verworfene Siebener ließ aber auch die allerletzten TuS-Hoffnungen auf zumindest noch einen Teilerfolg schwinden. Im Gegenteil: Mit 31:24 (4:1-Lauf in den letzten dreieinhalb Minuten) gewann Bayer Dormagen dann doch noch deutlich.

Jubel editedJubelkreis nach dem Heimsieg gegen Krefeld. Ein weiterer soll gegen TuS Ferndorf folgen.

Trainer Emir Kurtagic (TuS N-Lübbecke): »Wir machen vorne zwölf technische Fehler und leisten uns 19 Fehlwürfe. Mehrere Male geben wir dem Gegner praktisch den Ball in die Hand… So kommt viel Unsicherheit bei uns auf und dann spielst Du auch in der Abwehr schlecht. Da braucht man nicht weiter herum zu lamentieren. Dormagen hat auch in dieser Höhe heute Abend völlig verdient gewonnen. Richtig ist, dass meine Jungs Mitte der 2. Halbzeit noch einmal gut herankommen. Da brauchen wir aber auch nicht von guter Moral oder so zu sprechen. Das ist selbstverständlich, da noch mal alles zu versuchen. Sorry, aber was soll ich im Moment noch weiter über dieses missratene Spiel reden…«

Abklatschen editedCo-Trainer Nikola Blazicko und Gerrit Genz klatschen sich nach dem Erfolg gegen Krefeld ab. Viel Grund zum Jubeln gab es allerdings auch nach diesem Spiel nicht.

Die vielen unnötigen eigenen Fehler hatten die Mannschaft auch schon in den Spielen zuvor in Bedrängnis gebracht. Da holt man sich in der Abwehr den Ball, um ihn dann vor dem gegnerischen Tor irgendwo ins Nirwana zu spielen. Das muss ganz schnell abgestellt werden, wenn man sich nicht wie in der Vorsaison dauerhaft im gesicherten oder vorderen Mittelfeld der Tabelle wiederfinden will. Wo man sich im Moment genau befindet. Eins muss man nach dem bisherigen Saisonverlauf sagen: Torhüter Peter Tatai ist in richtig guter Form und hält viele, schwer zu haltende Bälle. Man mag sich gar nicht vorstellen, wo die Mannschaft nach fünf Spielen stünde, wenn er nicht zwischen den Posten für Ordnung sorgte.

Trainer Kurtagic editedTrainer Emir Kurtagic hat noch einiges zu tun, um die Mannschaft in die richtige Spur zu bringen.

Für Trainer Kurtagic und die Mannschaft gilt es nun vor allem in den beiden Heimspielen (Samstag, 28. September, 19 Uhr gegen TuS Ferndorf und am Samstag, 12. Oktober, 19 Uhr gegen HSG Konstanz) Werbung in eigener Sache zu machen, damit sich wieder mehr Fans in der Merkur Arena einfinden, um »ihre« Mannschaft zu unterstützen. Mich würd’s jedenfalls freuen.  (huse)

 

 

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