LIONS-Club unterstützt Flüchtlinge

Lions Club Espelkamp RahdenEspelkamp. Schulmaterial für junge Flüchtlinge sollen die Bischof-Hermann-Kunst-Schulen (BHKS) von der Geldspende anschaffen, die der LIONS-Club Rahden-Espelkamp kürzlich an den Förderverein der BHKS überreichte. Schulleiter Dieter Gerecke (Mitte) freut sich über den Scheck in Höhe von 2000 Euro aus den Händen des LIONS-Präsidenten Dr. Oliver Speyer (r.). Henning von Eichel-Streiber, der ebenfalls mit von der Partie war, hat an der Erwirtschaftung dieses Betrages großen Anteil. Er ist der Organisator der »Glühwein«-Stände auf dem Espelkamper und Benkhausener Weihnachtsmarkt, an dem sich auch alle anderen Clubmitglieder beteiligten. Der Punsch sei alkoholfrei auf der Basis von Apfelsaft gewesen, verriet von Eichel-Streiber. Auf Wunsch sei dieser aber auch mit einem »Schuss« Calvados angereichert worden. Die evangelische Stiftung Ludwig-Steil-Hof ist Träger der BHKS und hält vielfältige Hilfeangebote für unterschiedliche Personengruppen vor. Dazu gehört auch die schulische Förderung für Jugendliche mit nicht-deutscher Muttersprache.

2. Kunsthandwerkermarkt in Lübbecke

8. März: Ausgebuchte Stadthalle mit über 60 Ausstellern

Lübbecke. Nach dem großen Zuspruch vom ersten Kunsthandwerkermarkt in Lübbecke gibt es  am Sonntag, 8. März, eine weitere Auflage der beliebten Veranstaltung. Über 60 Aussteller in der Stadthalle in Lübbecke präsentieren ihr kunsthandwerkliches Geschick.

KunsthandwerkermarktDie Stadthalle ist bei der zweiten Aufl age des Kunsthandwerkermarktes in Lübbecke bis auf den letzten Quadratmeter ausgebucht.

Die Kunsthandwerker freuen sich darauf, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr, ihr Kunstgewerbe den Besuchern näher zu bringen. Dabei zeigen viele Künstler ihr Können vor Ort. Die Besucher haben die Gelegenheit, den Ausstellern bei der Herstellung verschiedenster Kunstwerke über die Schultern zu schauen. Vom Glasbläser über einen Steinmetz bis hin zur Malerei ist alles vertreten, was diese Veranstaltung für den Besucher interessant macht. In wunderschöner Handarbeit hergestellte Dekorationsartikel, fantasievolle Figuren aus Holz, kunsthandwerkliche Textilbekleidung, Schmuckverarbeitung, Filzarbeiten fehlen nicht in dem breit ge-fächerten Angebot. Auch ein Drechsler zeigt den Besuchern im schönen Ambiente der Stadthalle, welch schöne Dinge man aus Holz herstellen kann. Natürlich können die Kunstwerke auch käufl ich erworben werden.Das Catering der Stadthalle lädt anschließend noch zum Verweilen ein. Bei Kaffee und Kuchen kann man die Eindrücke der Veranstaltung noch einmal auf sich wirken lassen.

Der Eintritt für diese Veranstaltung beträgt 2,50 Euro pro Person. Kinder und Jugendliche bis zum 14. Lebensjahr haben freien Eintritt.

Information zu dieser Veranstaltung gibt es unter Te-lelefon 05481/6358 (Stephan Grawe) und »www.veranstaltungsbuero-grawe.de«.

Steht auf tanzt gegen Gewalt

»ONE BILLION RISING« erhebt sich und Lübbecke ist dabei

Lübbecke. Hinsehen, nicht wegschauen. Ein Bewusstsein schaffen für die vielen Frauen und Kinder, die tagtäglich auf der Welt Opfer von Gewalt werden. One Billion Rising ist eine weltweite Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, die im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministen Eve Ensler initiiert wurde.

One Billion RisingBirte Steinkamp, ideenbar Grafik-Design, Angelika Lüters, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Lübbecke, Jenny Krogull-Hull, Tanzschule Hull, Sigrid Rohlfing-Sundermeyer, Breitensport Stadt Lübecke, Britta Görtz, Schuhhaus Meyer, Maike Zelle, Medienwerkstatt Minden-Lübbecke (v. l.).

Menschen in allen Ländern verlassan an diesem Tag ihre Häu-ser und tanzen gemeinsam auf öffentlichen Plätzen, um ihre Solidarität und ihre Kraft zu demonstrieren. Im letzten Jahr haben in Deutschland in mehr als 200 Städten unzählige Frauen und Männer, Mädchen und Jungen gemeinsam getanzt. In diesem Jahr macht Lübbecke erstmals mit und lädt ein, in der Langen Straße mitzutanzen, mit zu demonstrieren und die Hände zu heben.

»One Billion Rising«, heißt die Aktion als Synonym für die hohe Anzahl der von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen - »eine Milliarde erhebt sich.« »Die Tatsache, dass auch in einem Friedensland wie Deutschland jede dritte bis vierte Frau Gewalt erlebt, lässt ahnen, in welchem Ausmaß Frauen und Mädchen weltweit Gewalt ausgesetzt sind«, sagte Gleichstellungsbeauftragte Angelika Lüters und freute sich über die breite Unterstützung, die sie von Lübbecker Unternehmerinnen für diese Aktion bekommt. Bürgermeister Eckhard Witte hat die Schirmherrschaft für die Lübbecker One Billion Rising Veranstaltung übernommen.

Patsy Hull und Jenny Krogull-Hull von der Tanzschule Hull in Lübbecke bieten gemeinsames Üben des Tanzes an: am Dienstag (3. und 10. Februar) um 20 Uhr und am Mittwoch (4. und 11. Februar) um 14 Uhr wird die einfache Choreografie zum Lied der Aktion »Break the Chain« – »Sprengt die Ketten« einstudiert. Jenny Krogull-Hull verspricht: »Die Schritte sind simpel und wirklich von jederfrau und jederman schnell nachzutanzen.«

Aber nicht nur tanzfreudige Mitmacherinnen und Mitmacher sind willkommen – wir freuen uns auch über Zuschauerinnen und Zuschauer und passive U-terstützerinnen und Unterstützer, die mit uns auf die Straße gehen und ihre Hand gegen Gewalt erheben. Die einfach mit uns die Straße zum leben und beben bringen«, erklärte Birte Steinkamp, eine der Organisatorinnen. Der pinke Handschuh, den die Tänzer und Tänzerinnen tragen werden, ist ein gemeinsames Zeichen und wird bei den Übungsstunden in der Tanzschule verteilt.

Treffpunkt am 14. Februar um 11:30 Uhr ist die Lange Straße vor Café Janke. Für alle, die den Tanz vorher einstudiert haben, gilt der Treffpunkt Tanzschule Hull um 10:30 Uhr. Alle sind eingeladen, egal ob sie mittanzen oder durch ihre Anwesenheit den Zweck unterstützen möchten und ein Zeichen setzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.Weitere Infos und Flyer bei Angelika Lüters, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lüb-becke, Tel. (05741) 276 251, »Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!« und unter »Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!«

Ein Tag als Bundestagsabgeordneter

Berlin/Espelkamp. Bereits zum dritten Mal fand das »Planspiel Zukunftsdialog« der SPD-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag statt. Dieses Jahr nahm hieran auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Achim Post der Espelkamper Dominik Noch teil.

Dominik NochDominik Noch aus Espelkamp gemeinsam mit Achim Post vor dem Sitz des Deutschen Bundestages.

MdB Post: »Ich freue mich, mit Dominik Noch einen geeigneten Kandidaten für dieses Planspiel gefunden zu haben. Bereits jetzt ist er mit seinen 18 Jahren als jüngstes Ratsmitglied in Espelkamp und einer der jüngsten Mandatsträger in der Bundesrepublik in der Politik angekommen. Nun die Abläufe im Deutschen Bundestag kennenzulernen, ist eine hervorragende Möglichkeit, die Politik näherzubringen. Darüber hinaus bietet sich auch die Gelegenheit, viele neue Kontakte zu knüpfen.«

Seit dem Sommer wusste Dominik Noch, dass seine Bewerbung Erfolg hatte. Ein bisschen mehr Geduld wurde plötzlich von den Teilnehmern gefordert, als das ursprünglich für Anfang November angesetzte Planspiel kurzfristig wegen des GDL-Streiks auf den 30. November bis 2. Dezember verschoben werden musste. Umso schöner war es, dass Dominik Noch auch zu dem neuen Termin nach Berlin kommen konnte. Das »Planspiel Zukunftsdialog« ist ein Angebot für junge Menschen zwischen 16 und 20 Jahren, in die Rolle eines SPD-Abgeordneten zu schlüpfen und dabei hautnah zu erfahren, wie die Arbeit der Abgeordneten aussieht und wie eine Fraktion im Deutschen Bundestag arbeitet.

Gleich zu Beginn wählten die Jugendlichen aus ihren Reihen einen Fraktionsvorsitzenden, den Fraktionsvorstand und bildeten vier Arbeitsgruppen. Dominik Noch hatte sich schon vorher für die Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales entschieden, als deren Vorsitzender er gewählt wurde. In langen AG-Sitzungen wurden am Sonntag und Montag in engagierten Debatten verschiedene Anträge erarbeitet. Anschließend wurde sich hierüber mit den anderen Arbeitsgruppen ausgetauscht und Änderungswünsche bzw. Änderungsanträge erstellt. Am Dienstag hatten die Jugendlichen dann die Möglichkeit, ihre Anträge in den »echten« Arbeitsgruppen den »echten« Bundestagsabgeordneten vorzustellen. Abschließend wurde im Rahmen des Planspiels über die Anträge der vier Arbeitsgruppen in der gesamten Fraktion beraten.

Die Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales verabschiedete folgenden Antrag: Die Bundesregierung solle auf kommunaler Ebene ein freiwilliges Förderprogramm auflegen (statt implementieren), das die Asylsuchenden in Deutschland unterstützt, da diese auf dem Arbeitsmarkt stark benachteiligt seien. Darüber hinaus wurde eine spezialisierte Sparte des Bundesfreiwilligendienstes, die sich der Betreuung von Asylsuchenden widmet, gefordert. Achim Post: »Ich begrüße das Planspiel sehr, da die Jugendlichen sich nicht etwa mit fiktiven Inhalten befassen, sondern mit aktuellen politischen Themen und Fragen, mit denen sich auch die SPD-Bundestagsfraktion in ihrer parlamentarischen Arbeit beschäftigt. Darüber hinaus erfahren die Jugendlichen, wie Entscheidungen zustandekommen und welche parlamentarischen Regeln zu beachten sind.«

Im Rahmenprogramm fand u. a. die Begrüßung der Planspielteilnehmer durch den SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann und die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Christine Lambrecht, statt. Mit vielen positiven Eindrücken und dem Wissen, dass der Arbeitstag eines Abgeordneten nicht um 18 Uhr endet, fuhr Dominik Noch zurück in den Mühlenkreis.

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Cartoon März 2016

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