Automaten erzählen Lübbecker Stadtgeschichte

Foto-Ausstellung im Alten Rathaus öffnet am 29. November


IMG 2007Der Münzautomat »Kobold-Schokolade« stand in der Gaststätte W. Sander in Gehlenbeck.
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übbecke. Das Deutsche Automatenmuseum Sammlung Gauselmann und das Museum der Stadt Lübbecke stehen seit Jahren in Kontakt und starten nun ein spannendes gemeinsames Projekt: »Automaten erzählen Stadtgeschichte« lautet das Motto einer Foto-Sonderausstellung, die ab dem 29. November im Alten Rathaus zu besichtigen sein wird.

»Automaten verbreiteten sich im Zuge der Industrialisierung ab den 1880er-Jahren im Deutschen Reich und hielten natürlich auch Einzug in die aufstrebende Kreisstadt Lübbecke«, berichten Sascha Wömpener und Jessica Midding vom Deutschen Automatenmuseum.

Inzwischen hat das Team des Stadtarchivs Lübbecke in einem ersten Schritt seine Fotosammlung gezielt nach Aufnahmen überprüft, auf denen Automaten abgebildet sind. »Dabei sind wir auf ganz wunderbare Aufnahmen gestoßen. Da wurde uns sofort klar, dass wir daraus eine Ausstellung machen möchten«, sagt Stadtarchivarin Christel Droste.

Die vielfältige Stadtgeschichte Lübbeckes wird in der Ausstellung, die im Kultur- und Medienzentrum Mediothek gezeigt wird, aus einem ganz neuen Blickwinkel heraus erfahrbar gemacht. Passend zu den Lübbecker Fotos wurde nämlich im Magazin des Deutschen Automatenmuseums nach dem jeweiligen Original des abgebildeten Automaten Ausschau gehalten. Historische Fotos erzählen nun gemeinsam mit Aufnahmen der Automaten Geschichten von früher.

So wird die Geschichte der Gaststätte Sander in Gehlenbeck und die des Lübbecker Kleinbahnhofs nachgezeichnet. Oder wie wäre es mit einem Abstecher in die Lübbecker »Bierhalle« des Seilermeisters Richard am Gänsemarkt? Richard führte dort den Vorgänger des legendären »Ührken« des Gastwirtes Meyer, der natürlich auch nicht vergessen wurde.

Doch nicht nur Automaten aus der Zeit der Jahrhundertwende, sondern auch Geräte aus den 1960er und 1970er Jahren stehen im Blick. »An die Kaugummi- und PEZ-Automaten, die früher fast alle Kinder magisch angezogen haben, denke ich selbst gern zurück!«, stellt Bettina Rohlfing vom Stadtarchiv schmunzelnd fest.

Die Sonderausstellung gewährt Einblicke in die Geschichte der jeweiligen Familien, ihrer Häuser und der dort angebrachten Automaten.

Ausstellungseröffnung ist   am 29. November, um 18:30 Uhr. Die Sonderausstellung wird bis zum 23. Dezember im Alten Rathaus zu sehen sein. Am 4. Dezember können Interessierte darüber hinaus an einer kombinierten Führung durch die Ausstellung und die Lübbecker Innenstadt teilnehmen. Sie beginnt um 11 Uhr im Alten Rathaus. Der Eintritt in die Sonderausstellung und die Teilnahme an der Führung sind frei.

IMG 2008Am Restaurant »Zur goldenen Uhr« stand ein Stollwerck-Automat.

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Nachwuchs-Sängerin Jenny Louisa steht in Hamburg vor TV-Kameras

jenny2 nu 112016Posieren für die Kamera: Auf der Saal-Bühne im Restaurant Bürgerpark »Schäppchen« in Lübbecke fühlt sich Jenny Louisa sichtlich wohl.
Sie liebt Schlager und Balladen und sieht jeden Auftritt als Chance für ihre Karriere.

Rahden/Hamburg. Helene Fischer macht in überzeugender Weise vor, wie man mit absoluter Professionalität, Energie und Charme die Schlagerszene erfolgreich »aufmischen« kann. Sie füllt Konzertsäle und Stadien, hat enorme TV-Einschaltquoten: Die deutsche Schlagerqueen schwimmt nicht nur auf einer  Erfolgswelle, es ist wohl eher eine einzigartige  Erfolgswoge. Kein Wunder also, dass sie Vorbild ist für junge Sängerinnen und Nachwuchstalente. Jenny Louisa Könen aus Rahden ist ein solches Talent.

 jenny4 nu 112016Von Erfahrung profitieren: Jenny Louisa und ihr Musikerkollege Dieter Dornig.


»Oma ist ‚schuld’, dass ich so gern singe«, erzählt die 18-Jährige heute lächelnd. Die Großmutter
  hat der kleinen Jenny schon auf der Schaukel vorgesungen, später »trällerten« sie gemeinsam. Scheu vor der Bühne kennt Jenny nicht. Denn seit ihrem vierten Lebensjahr ist sie hier zuhause: bei Familienfeiern, öffentlichen Veranstaltungen, Talentwettbewerben. Ein solcher ist »Blasheim sucht den Superstar« beim Lübbecker Volksfest Blasheimer Markt. Den gewann Jenny Louisa in diesem September – und stieß damit womöglich ihre Karrieretür ein ganzes Stück weit auf.

Uli Werner, Macher des Internet-Radios KTL in Lübbecke, gehörte zur »Superstar-Jury« und bot der jungen Frau einen Auftritt in der TV-Show »Cindy Berger und Gäste« an. Natürlich nahm Jenny Louisa dieses Angebot gern an – und war dazu vor einigen Tagen  mit Schwester Emily und den Eltern in Hamburg.

Mit dem Zug ging’s vormittags von Lemförde aus in die Hansestadt. Um 14 Uhr sollten alle Beteiligten vor Ort sein – und zwar in einem Raum, den die Produktionsfirma Torner TV in einem Hotel angemietet und für die Aufzeichnung vorbereitet hatte. »Spannend, aber einigermaßen unorganisiert« beschreibt Jenny den Ablauf. »Mangels einer Garderobe   beendete meine Schwester das schon im Zug begonnene Styling der Frisur zunächst in der Toilette. Und dann warteten wir auf Cindy Berger, die wegen eines Staus erst rund zwei Stunden später kam.«

Mit dem Eintreffen des Stargastes der Aufzeichnung erhöhte sich die »Schlagzahl«. Es ging in die Maske, die in einem Hotelzimmer vorbereitet worden war. Und danach bestand für alle Künstler Gelegenheit, sich zu »beschnuppern« und Fotos zu machen. »Mit Cindy Berger (»Immer wieder sonntags«) habe ich mich in der Maske sehr gut unterhalten. Sie ist ganz natürlich, freundlich, kommunikativ. Sie kennenzulernen war ein Erlebnis«, bewertet Jenny die Begegnung.

Und wann startete nun die Fernseh-Aufzeichnung? Jenny Louisa berichtet: »Losgehen sollte es um 16 Uhr. Gegen 18 Uhr war es dann endlich so weit. Das Opening gestaltete Cindy Berger mit ihrem Song ›Immer wieder sonntags‹. Danach wurde sie in die Interviewecke gebeten, es folgten Dagmar Frederic und Ingrid Peters, die dann ebenfalls interviewt wurden. Dazwischen wurden die Auftritte der übrigen Künstler aufgezeichnet.

Ich wurde als ‚Nachwuchskünstlerin, der eine TV-Chance gegeben werden soll, anmoderiert – und stand dann vor der Green-Screen-Wand, um meinen Blasheim-Siegersong ›Unser Tag‹ von Helene Fischer zu singen. Was nicht ganz einfach war: Zur Aufzeichnung waren davor drei kleine Videokameras aufgebaut. Um immer gut im Bild zu sein, war der Standort mit einem Kreuz markiert. Auf der Stelle tanzen, ohne Mikro singen, beide Hände frei – das war eine echte Herausforderung für mich.« Nach der langen Wartezeit aber war die junge Rahdenerin froh, dass ihr Auftritt sogar vorgezogen wurde und die Familie so noch den vorletzten Zug für die Heimreise um 23 Uhr erwischte...

Jetzt ist Jenny Louisa ganz gespannt auf ihr Video und darauf, welchen Hintergrund die Produktionsfirma auf die neutrale Green-Screen-Wand einspielt. Etwa vier Wochen wird sich die junge Sängerin – wie ihr großes Idol natürlich ganz blond – gedulden müssen, bis diese Frage geklärt ist und sie das Video auf ihren eigenen Accounts bei Facebook und Youtube hochladen kann. Die Rechte dafür hat sich die junge Frau gesichert.

Nach dieser Erfahrung mit einer TV-Aufzeichnung weiß Jenny Louisa, »dass mir Auftritte mit echtem Publikum und auf einer echten Bühne, auf der ich mich bewegen kann, mehr liegen. Aber bei TV-Auftritten  oder   Aufzeichnungen, auch wenn es weder Gage noch Fahrtkostenersatz gibt, sammelt man wichtige Erfahrungen, die einen weiterbringen.«
jenny5 nu 112016Im Gespräch mit dem Duo »Nice Field« legte Jenny Louisa noch vorhandenes Lampenfieber ab.

Ein bis zwei Stunden singt und übt die junge Frau täglich, gern auch nach der Schule, »um den Kopf freizukriegen«. Ihre Vorliebe gilt momentan dem Schlager und Balladen. Deshalb wird sie, wie wohl wieder Hunderttausende, bei einem der Helene-Fischer-Konzerte in 2017 dabei sein. Daneben ist sie Fan von Lorenz Büffel, der mit typischem »Ballermann-Sound« erfolgreich ist: »Von ihm kann man lernen, wie man erfolgreich auf der Bühne agiert und das Publikum packt.«

Jenny Louisa arbeitet zielgerichtet auf ihren Erfolg als Schlagersängerin hin und sagt: »Deshalb werde ich alle Chancen immer nutzen.« Auch die Aufzeichnung ihrer eigenen ersten Single »Durch die Nacht« gehört dazu. Trotzdem behält sie die Realität stets im Blick - und lernt fleißig am Berufskolleg Lübbecke fürs Fachabitur »Sozial- und Gesundheitswesen« als Grundlage für ihren Wunschberuf Erzieherin. (Text: www.hallo-luebbecke.de)

Neue Spezialität: Barre Edition No 03

PORTER Westfalica – eine Hommage an den Heimatkreis

Barre Edition No3 PorterWestfalicaGebietsleiter Guido Bergmann (links) und Marketingleiter Maik Bohne (rechts) übergeben die erste Flasche Porter Westfalica an Porta Westfalicas Bürgermeister Bernd Hedtmann.
Lübbecke (md). Als Barre Ende vergangenen Jahres erstmals ein limitiertes Spezialitätenbier herausbrachte, hatte man mit der überwältigenden Reaktion nicht gerechnet. Nachdem das Winter Amber Ale innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war, wurde es anschließend mit zwei renommierten Preisen ausgezeichnet. Ebenfalls erfolgreich war auch das nachfolgende Produkt Eisbock. »PORTER Westfalica« ist jetzt die dritte Auflage der Reihe Barre Edition. Der Name Porter, übersetzt »Lastenträger«, stammt aus Zeiten der
englischen Industrialisierung. Bei Arbeitern und in den britischen Kolonien sehr beliebt, entwickelte sich das dunkle Porter bald zu einem der erfolgreichsten Biere der
Welt. Durch den Einsatz fünf verschiedener Spezialmalze erhält »PORTER Westfalica« eine feine Röstnote, die von einer angenehmen Süße umspielt wird.
Der exklusive Hopfen »Hersbrucker Pure« entwickelt ein an Vanille erinnerndes Aroma, herb abgerundet durch die klassische Hopfensorte Hallertauer Perle. Eine besondere Kreation, handwerklich gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot. Hier zeigt sich, dass Bier weit mehr ist als ein erfrischender Durstlöscher und oft unterschätzt wird.
»Einprägsam ist auch der Name des Produkts«, so Marketingleiter Maik Bohne. Der Vorschlag kam aus den eigenen Reihen. Ein Brauer, der an der Kreation des Spezialitätenbieres beteiligt war, machte den Vorschlag. »Das Wortspiel bot sich geradezu an und passt perfekt in das Barre-Land«, erläutert Bohne die regionale Verbindung. Aus diesem Grund übergab Maik Bohne die erste Flasche auch an Porta Westfalicas Bürgermeister Bernd Hedtmann. »Ein schönes Produkt aus der Region für die Region«, freute
sich dieser über das Präsent. Die ansprechend gestaltete Keramikflasche (0,75l) ist ab sofort im Handel sowie im Online-Brauereishop erhältlich und ein Geschenk mit Sammlerwert. Genossen wird PORTER Westfalica am besten im passenden Sommelierglas Barre Edition.

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Grundel 11 2016

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