Ein Sonntag mit »Michel« - das hat was

Nettelstedt. Michel ist ein schlauer Junge, der mit seiner Familie, Knecht Alfred und Magd Lina in einem kleinen Dorf auf einem Bauernhof lebt. Streiche denkt sich Michel eigentlich nie aus, im Gegenteil …er hat immer ganz fabelhafte Ideen! Bloß denkt er nicht lange nach, bevor er die Ideen umsetzt und schwupps – schon ist ein Unglück geschehen!

Michel in der Suppenschüssel

Dabei meint Michel es niemals böse, er ist einfach ein neugieriger und aufgeweckter Junge. Wie zieht man am besten einen Zahn? Oder sind wasserfeste Stiefel auch wirklich wasserdicht? Die bei allen Kindern dieser Welt durch ihre Geschichten bekannte Astrid Lindgren hat den  »Michel in der Suppenschüssel« unsterblich gemacht. Die vielen Streiche ihres liebenswerten »kleinen Chaoten« können Kinder und Erwachsene in der Spielzeit 2015 auf der Freilichtbühne Nettelstedt erleben. Nach der Premiere am Pfingstsonntag wird »Michel in der Suppenschüssel« als Familienstück bis zum 30. August immer sonntags um 16:00 Uhr auf der Naturbühne im Wiehengebirge gespielt. Von Claus Martin in Szene gesetzt, sind dann jeweils rund 80 Mitspielende - vom Kleinkind bis zum Senior - im Einsatz.

Auskunft und Anmeldung: jeweils Samstag und Sonntag in der Geschäftsstelle der Freilichtbühne Nettelstedt von 9:00 bis 12:00 Uhr unter Tel. 05741-370193/Fax: 370194.

Text und Foto: www.hallo-luebbecke.de

Ruhestand auf der Stutenwiese

Brauerei-Kutschpferd Nepomuk wurde abgelöst

Lübbecke. (md) 14 Jahre war er im Dienst. Zog kraftvoll mit Kollege Heros die Brauereikutsche durch Lübbecke, ließ sich geduldig von bewundernden Kindern und treuen Fans streicheln und repräsentierte gekonnt beim jährlichen Bierbrunnenfest. Mit 17 Jahren hat Nepomuk das Rentenalter erreicht und überlässt die schwere Arbeit nun einem Jüngeren.

Brauerei-Kutschpferd NepomukFotos gehörten zu seinem Job und Nepomuk stellt sich noch einmal professionell auf. Bürgermeister Eckhard Witte, die Kutscher Reinhold Hahler und Sebastian Kämper sowie Christoph Barre nehmen Abschied. Züchter Reinhard Rausch freut sich über den gekörten Deckhengst, der jetzt zu seinem Stall gehört.

»Wir verabschieden sozusagen einen verdienten und sehr beliebten Mitarbeiter in den Ruhestand«, sagt Christoph Barre, geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Barre. Bei der kleinen Abschiedszeremonie waren selbstverständlich auch Kutscher und Pfleger der Pferde dabei. Reinhold Hahler hat das damals dreijährige Westfälische Kaltblut eingefahren und auf seine Aufgabe als Brauereipferd vorbereitet. Die ganzen Jahre hat er den Hengst betreut, war regelmäßig mit ihm auf Auslieferungstour im Lübbecker Stadtgebiet oder auch mit dem Schmuckgespann auf großen Veranstaltungen. Die Brauereikutsche ist immer schnell im Mittelpunkt, aber die Pferde nehmen den Rummel  gelassen. »Ob Autoverkehr, Menschenmassen oder ein Fernsehteam mit zahlreichen Gerätschaften, die beiden Kaltblüter sind Profis und machen einen guten Job«, berichtete Reinhold Hahler. Der Abschied fällt ihm sowie Kutscherkollege Sebastian Kämper und Pfleger Gerhard Aspelmeier nicht leicht. Doch sie entlassen Nepomuk in gute Hände: Er geht zurück zu seinem Züchter Reinhard Rausch in das hessische Waldeck. Dort wird der gekörte Hengst seine Freizeit auf einer Stutenwiese verbringen und hoffentlich für viele Nachkommen sorgen. Pferdezüchter Rausch stellt auch Nepomuks Nachfolger: Epos, siebenjährig, ebenfalls ein westfälisches Kaltblut und gerade in der »Eingewöhnungsphase«. Für den Hengst und Kutscher Sebastian Kämper steht in den nächsten Wochen ein regelmäßiges Training an, bevor der neue »Mitarbeiter« auf dem Bierbrunnenfest offiziell eingeführt wird.

Große Momente für Karin Gauselmann

80. Geburtstag Karin GauselmannEspelkamp. Für Karin Gauselmann gab es im zurückliegenden April gleich mehrere besondere Ereignisse. Am 2. April feierte sie ihren 80. Geburtstag in der alten Rentei von Schloss Benkhausen, die damit schon kurz vor ihrer Vollendung ihre erste Feuertaufe als ausgesuchter Veranstaltungsort bestand. Ein weiterer großer Moment in diesem April 2015: Sie wurde zur Ehrenbürgerin der Stadt Espelkamp ernannt. Am Tag vor ihrem Geburtstag wurde für sie ein wunderschöner Tulpenbaum im englischen  Gartens von Benkhausen gepflanzt. Ein Geschenk ihres Mannes Paul. Die Mitarbeiter schenkten ihr, der gebürtigen Berlinerin, einen »Buddy-Bären«: eine lebensgroße Bärenskulptur aus witterungsbeständigem Kunststoff.

»Halbzeit« - oder Profitlichs Version vom Leben nach dem 50. Geburtstag

Markus ProfitlichLübbecke. Das Leben nach dem 50. Geburtstag mit all seinen Tücken, Problemen und Alltagskatastrophen zieht sich als roter Faden durch Markus Maria Profitlichs brandneues Bühnenprogramm.

»Halbzeit« richtet sich also offensichtlich nicht an Fußballfans, sondern an alle, die wissen wollen, was in zehn, 20 oder 30 Jahren unweigerlich auf sie zukommt – wenn sie nicht schon mitten drin stecken. Der Comedy-Star gastiert am Samstag, 9. Mai, um 20:00 Uhr in der Stadthalle Lübbecke. Der als »Mensch Markus« bekannt gewordene dreifache Gewinner des deutschen Comedypreises verspricht seinen Fans eine rasante One-Man-Show mit Musik, Standups und der für ihn so typischen »physical comedy«.

Nächste Stadtführung am Karfreitag

Spaziergang über den Lübbecker Friedhof

Friedhof LübbeckeDie Lindenallee mit Brunnengalerie auf dem Lübbecker Friedhof. Foto: Jörg Seyffarth

Lübbecke. Bei der nächsten Stadtführung am Karfreitag, 3. April, rückt die Geschichte des Lübbecker Friedhofs in den Blickpunkt. Der anderthalbstündige Spaziergang über die parkähnliche Anlage verspricht interessante Details, Ernstes und Heiteres zu über 170 Jahren Friedhofsgeschichte. Das Schmuckstück bildet die im Jahr 1896 gestaltete Lindenallee, die sich heute als Brunnengalerie mit ihren alten Bäumen von Nord nach Süd erstreckt. Die Stadtführung des Stadtmarketingvereins beginnt um 11.30 Uhr am Haupteingang des Friedhofs an der Gehlenbecker Straße.

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