Ein Europapokalerfolg

europapokalerfolgEin Europapokalerfolg verbindet - auch wenn er 34 Jahre zurückliegt. Zur damaligen Mannschaft gehörten unter anderem Peter Pickel und Milan Lazaravic, die sich kürzlich wieder einmal in Lübbecke trafen. Diesmal nicht, um gemeinsam Handball zu spielen, sondern um sich auf der Anlage des LTC ein Tennismatch zu liefern. Natürlich ist solch ein Wiedersehn auch immer ein »gesellschaftliches Ereignis«, das man mit einem gemeinsamen Essen bei Silvio (Mitte) feierte. Links Peter Pickel, rechts Milan Lazarevic, zwei wahrhafte Legenden des Nettelstedter Handballs.

 

Neues Lübbecker »Wassergirl« gekürt

Für Sarah Marie Detering sprachen Überzeugungskraft, Ausstrahlung und Pfiffigkeit

Lübbecke. Mitte Juni fand bei den Stadtwerken Lübbecke das entscheidende Casting zum Lübbecker Wassergirl statt. In einem spannenden Wettbewerb setzte sich letztendlich die 15-jährige Sarah Marie Detering durch. Sie wird in Zukunft mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Auftreten für das Trinkwasser der Region stehen und für das Trinken von Wasser werben.

Wassergirl Sarah Marie DeteringDas neue Lübbbecker »Wassergirl« Sarah Marie Detering stammt aus Espelkamp.

Die in Espelkamp wohnende Sarah konnte die Jury vor allem auch durch ihre Argumentation für den Genuss von Trinkwasser überzeugen: »Ich trinke gerne Trinkwasser und meine Freunde nennen mich bereits Wassergirl, weil ich auch bei Partys immer nur zu Wasser greife.« Der Jury, die aus der Lehrerin Karin Detert, den Redakteurinnen Friederike Niemeyer und Kirsten Tirre, dem Geschäftsführer des Lübbecke Marketing e. V. Peter Schmüser, der Stadtwerke Marketingmitarbeiterin Karola Halwe, dem Stadtwerke Geschäftsführer Markus Hannig und dem Moderator Jürgen Lowis bestand, fiel die Entscheidung für eine bestimmte Teilnehmerin nicht leicht. Jede der 10 Bewerberinnen, die die Endrunde erreicht hatten, verfügte über individuelle Stärken, die trotz der Aufregung immer wieder erkennbar waren.

In einer Vorstellungsrunde bestand die Aufgabe der Kandidatinnen unter anderem darin, die Jury davon zu überzeugen, dass man die Richtige für die Aufgabe des Wassergirls sei. Anschließend stand, wie bereits beim Vorcasting, wieder der Spaß im Vordergrund. Die Mädchen hatten die Aufgabe, einen von zwei zur Auswahl stehen-den Cocktails auf Trinkwasserbasis zu mixen und individuell zu verzieren. Mit dem Drink in der Hand ging es anschließend vor die Kamera. In einem Fotoshooting hielt der Lübbecker Fotograf Oliver Krato den Genuss des zum Sommer passenden Drinks fest. Insgesamt herrschte eine aufgeregte, jedoch sehr harmonische Stimmung unter den Mädchen.

Die Wartezeit übe-brückten die Bewerberinnen, die teilweise mit Freundinnen und Eltern zum Casting gekommen waren, mit Lesen, Musikhören und dem Erfahrungsaustausch darüber, wie es bei der Vorstellung gelaufen war. Jürgen Lowis, der Moderator der Veranstaltung, übernahm es, die Gewinnerin bekannt zugeben. Sarah Marie konn-e ihr Glück kaum fassen und mit zitternden Händen nahm sie die Glückwünsche der Jurymitglieder und ihrer Mitbewer-erinnen entgegen. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, übereichte Stadtwerke Geschäftsführer Markus Hannig den Preis in Höhe von 250 Euro. Um das Casting für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen, bekommt jede Teilnehmerin eine Foto-CD. Darauf gibt es alle Fotos, die während des Castings entstanden sind. Außerdem erhielt jede Bewerberin als »Trostpreis« eine Eintrittskarte für die Lübecker Sommerbühne, auf der am 27. Juni Mark Forster auftritt.

Stadtwerke LK PreisübergabeEinen dicken Blumenstrauß gab´s für das neue »Wassergirl« auch noch von Karola Halwe, Stadtwerkeleiter Markus Hannig (zweiter von rechts) und Moderator Jürgen Lowis.

Schon sind die ersten Pläne für die Zukunft geschmiedet. Bei einem Fototermin nach den Ferien geht‘s - wie könnte es anders sein - ums Wassertrinken. Sarahs Ausstrahlung soll andere Kinder und Jugendliche ansprechen und für das regelmäßige Trinken des »leckersten Trinkwassers« aus Ostwestfalen gewinnen. Schließlich ist wissenschaftlich belegt, dass gerade Kinder und Jugendliche oft zu wenig trinken und um ihren Durst zu löschen, nicht selten völlig ungeeignete Getränke zu sich nehmen.

Ein Sonntag mit »Michel« - das hat was

Nettelstedt. Michel ist ein schlauer Junge, der mit seiner Familie, Knecht Alfred und Magd Lina in einem kleinen Dorf auf einem Bauernhof lebt. Streiche denkt sich Michel eigentlich nie aus, im Gegenteil …er hat immer ganz fabelhafte Ideen! Bloß denkt er nicht lange nach, bevor er die Ideen umsetzt und schwupps – schon ist ein Unglück geschehen!

Michel in der Suppenschüssel

Dabei meint Michel es niemals böse, er ist einfach ein neugieriger und aufgeweckter Junge. Wie zieht man am besten einen Zahn? Oder sind wasserfeste Stiefel auch wirklich wasserdicht? Die bei allen Kindern dieser Welt durch ihre Geschichten bekannte Astrid Lindgren hat den  »Michel in der Suppenschüssel« unsterblich gemacht. Die vielen Streiche ihres liebenswerten »kleinen Chaoten« können Kinder und Erwachsene in der Spielzeit 2015 auf der Freilichtbühne Nettelstedt erleben. Nach der Premiere am Pfingstsonntag wird »Michel in der Suppenschüssel« als Familienstück bis zum 30. August immer sonntags um 16:00 Uhr auf der Naturbühne im Wiehengebirge gespielt. Von Claus Martin in Szene gesetzt, sind dann jeweils rund 80 Mitspielende - vom Kleinkind bis zum Senior - im Einsatz.

Auskunft und Anmeldung: jeweils Samstag und Sonntag in der Geschäftsstelle der Freilichtbühne Nettelstedt von 9:00 bis 12:00 Uhr unter Tel. 05741-370193/Fax: 370194.

Text und Foto: www.hallo-luebbecke.de

Ruhestand auf der Stutenwiese

Brauerei-Kutschpferd Nepomuk wurde abgelöst

Lübbecke. (md) 14 Jahre war er im Dienst. Zog kraftvoll mit Kollege Heros die Brauereikutsche durch Lübbecke, ließ sich geduldig von bewundernden Kindern und treuen Fans streicheln und repräsentierte gekonnt beim jährlichen Bierbrunnenfest. Mit 17 Jahren hat Nepomuk das Rentenalter erreicht und überlässt die schwere Arbeit nun einem Jüngeren.

Brauerei-Kutschpferd NepomukFotos gehörten zu seinem Job und Nepomuk stellt sich noch einmal professionell auf. Bürgermeister Eckhard Witte, die Kutscher Reinhold Hahler und Sebastian Kämper sowie Christoph Barre nehmen Abschied. Züchter Reinhard Rausch freut sich über den gekörten Deckhengst, der jetzt zu seinem Stall gehört.

»Wir verabschieden sozusagen einen verdienten und sehr beliebten Mitarbeiter in den Ruhestand«, sagt Christoph Barre, geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Barre. Bei der kleinen Abschiedszeremonie waren selbstverständlich auch Kutscher und Pfleger der Pferde dabei. Reinhold Hahler hat das damals dreijährige Westfälische Kaltblut eingefahren und auf seine Aufgabe als Brauereipferd vorbereitet. Die ganzen Jahre hat er den Hengst betreut, war regelmäßig mit ihm auf Auslieferungstour im Lübbecker Stadtgebiet oder auch mit dem Schmuckgespann auf großen Veranstaltungen. Die Brauereikutsche ist immer schnell im Mittelpunkt, aber die Pferde nehmen den Rummel  gelassen. »Ob Autoverkehr, Menschenmassen oder ein Fernsehteam mit zahlreichen Gerätschaften, die beiden Kaltblüter sind Profis und machen einen guten Job«, berichtete Reinhold Hahler. Der Abschied fällt ihm sowie Kutscherkollege Sebastian Kämper und Pfleger Gerhard Aspelmeier nicht leicht. Doch sie entlassen Nepomuk in gute Hände: Er geht zurück zu seinem Züchter Reinhard Rausch in das hessische Waldeck. Dort wird der gekörte Hengst seine Freizeit auf einer Stutenwiese verbringen und hoffentlich für viele Nachkommen sorgen. Pferdezüchter Rausch stellt auch Nepomuks Nachfolger: Epos, siebenjährig, ebenfalls ein westfälisches Kaltblut und gerade in der »Eingewöhnungsphase«. Für den Hengst und Kutscher Sebastian Kämper steht in den nächsten Wochen ein regelmäßiges Training an, bevor der neue »Mitarbeiter« auf dem Bierbrunnenfest offiziell eingeführt wird.

Große Momente für Karin Gauselmann

80. Geburtstag Karin GauselmannEspelkamp. Für Karin Gauselmann gab es im zurückliegenden April gleich mehrere besondere Ereignisse. Am 2. April feierte sie ihren 80. Geburtstag in der alten Rentei von Schloss Benkhausen, die damit schon kurz vor ihrer Vollendung ihre erste Feuertaufe als ausgesuchter Veranstaltungsort bestand. Ein weiterer großer Moment in diesem April 2015: Sie wurde zur Ehrenbürgerin der Stadt Espelkamp ernannt. Am Tag vor ihrem Geburtstag wurde für sie ein wunderschöner Tulpenbaum im englischen  Gartens von Benkhausen gepflanzt. Ein Geschenk ihres Mannes Paul. Die Mitarbeiter schenkten ihr, der gebürtigen Berlinerin, einen »Buddy-Bären«: eine lebensgroße Bärenskulptur aus witterungsbeständigem Kunststoff.

»Halbzeit« - oder Profitlichs Version vom Leben nach dem 50. Geburtstag

Markus ProfitlichLübbecke. Das Leben nach dem 50. Geburtstag mit all seinen Tücken, Problemen und Alltagskatastrophen zieht sich als roter Faden durch Markus Maria Profitlichs brandneues Bühnenprogramm.

»Halbzeit« richtet sich also offensichtlich nicht an Fußballfans, sondern an alle, die wissen wollen, was in zehn, 20 oder 30 Jahren unweigerlich auf sie zukommt – wenn sie nicht schon mitten drin stecken. Der Comedy-Star gastiert am Samstag, 9. Mai, um 20:00 Uhr in der Stadthalle Lübbecke. Der als »Mensch Markus« bekannt gewordene dreifache Gewinner des deutschen Comedypreises verspricht seinen Fans eine rasante One-Man-Show mit Musik, Standups und der für ihn so typischen »physical comedy«.

 

 

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