Von der Puppenklinik bis zur Malerei


KunsthandwerkBeliebt bei Alt und Jung: der Kunsthandwerkermarkt. 

Kunsthandwerkermarkt am 30. Oktober in Lübbecke

Lübbecke.  Auch in diesem Jahr  findet   der bei Alt und Jung beliebte Kunsthandwerkermarkt in der Stadthalle Lübbecke statt. Am Sonntag, 30. Oktober, präsentierten  mehr als 60 Aussteller in der Stadthalle ihr kunsthandwerkliches Geschick und verleihen diesem Markt  eine individuelle Note.

Die Kunsthandwerker freuen sich darauf, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr  ihr Kunstgewerbe den Besuchern näher zu bringen. Dabei zeigen viele Künstler ihr Können vor Ort. Die Besucher können den Ausstellern bei der Herstellung verschiedenster Kunstwerke über die Schultern   schauen.  Von der Puppenklinik über die Malerei bis hin zu einem Drechsler ist alles vertreten.

In wunderschöner Handarbeit hergestellte Dekorationsartikel, fantasievolle Figuren aus Holz, kunsthandwerkliche Textilbekleidung, Schmuckverarbeitung, Filzarbeiten fehlen nicht in dem breit gefächerten Angebot. Ein Drechsler zeigt den Besuchern, welch schöne Dinge man aus Holz herstellen kann. Natürlich können die Kunstwerke gekauft werden.

Der Eintritt   beträgt 2,50 Euro pro Person. Kinder und Jugendliche bis zum 14. Lebensjahr haben freien Eintritt. Information   gibt es unter Telefon 05481/63 58 (Stephan Grawe) und www.veranstaltungsbuero-grawe.de

Direkt nach dem Abi in eine neue Welt


Gruppe Seda knietSeda (knieend rechts), Kolleginnen und die Kindergartenkinder.
Seda Behring aus Lübbecke hat ein Jahr lang in Kapstadt gelebt und gearbeitet

 

Lübbecke  (huse). Seda Behring aus Lübbecke ist direkt nach ihrem Abitur für ein Jahr nach Kapstadt gegangen und hat dort in einem Kindergarten in einem Township gearbeitet. Sie ist vor Kurzem zurückgekehrt und hat uns über ihre Erlebnisse berichtet, über ihr Jahr der »Superlative«.

Zufrieden ist sie und kann sich nun an die Planung ihrer Zukunft machen, die sie mit großer Sicherheit in einen sozialen Beruf führen wird. Sie hat viel über die Menschen in Südafrika erfahren, aber auch viel über sich selbst, denn während ihres Jahres im Ausland hat sie »viel gelernt und sich mehr verändert, als sie es  erwartet habe«.

Sie berichtet über ihren Tagesablauf im Kindergarten, in dem die Kinder sich bereits kurz nach der Geburt einfinden und maximal sechs Jahre alt waren. Ihre Aufgabe war es, den Tagesablauf aktiv mitzugestalten.

Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Im Anschluss gab es in drei Gruppen einen Morgenkreis mit vielen Liedern und Tänzen. Zusammen mit einer »Mama« oder einer Lehrerin konnte sie sich dabei mit vielen Liedern »gut einbringen«.

Mit den Kindern hat sie danach gespielt, gemalt, gepuzzelt oder getanzt. Zusammen mit ihrer Freundin Sina, ebenfalls eine Freiwillige, konnte sie auch eigene Ideen einbringen. So gibt es künftig gemeinsames Zähneputzen und eine Früchtezeit.

Zur Mittagszeit richteten sie das Essen an und halfen beim Füttern der Babys. Wenn Zeit war, bastelten sie zum Beispiel Deko oder halfen beim Spülen und führten »lustige Gespräche« mit den »Mamas« und den Lehrerinnen.
Urkunden  Urkunden für gute Arbeit im Kindergarten.

Während ihres Aufenthaltes von August 2015 bis August 2016 lebte sie in Kapstadt in einem Vorort namens Muizenberg in einer Wohngemeinschaft. Alle Bewohner waren im Auftrag der »Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners« dort. Gearbeitet wurde jeweils sechs Stunden in Früh- und Spätschicht, die Fahrt in den Township nahm jeweils eine Stunde in Anspruch.

Mit den »Mamas«, den Erzieherinnen, unterhielt sich Seda auf Englisch, mit den Kindern, wie sie erzählt, »fast ohne Sprache«. Zwar gab es einen halbjährigen Sprachkurs, doch der reichte bei weitem nicht aus, um sich in der komplizierten Sprache zurechtzufinden.

Zehn Minuten vom Strand entfernt hat Seda Behring gelebt. An den Wochenenden verbrachte sie dort viel Zeit und beobachtete die Surfer, die nur bei Haialarm »völlig entspannt« das Wasser verließen.

Während der Sommerferien reiste sie ins Landesinnere und erlebte dort Weihnachten bei 42 Grad. Ohne fließendes Wasser und Strom lief das Leben dort völlig anders als in Kapstadt ab.

Das südafrikanische Essen hat ihr gefallen: »Richtig lecker!« Wobei Hühnchen ein ganz wichtiger Bestandteil der Speisekarte seien.

Besonders gefallen hat ihr die Mentalität der Menschen: »Lebensfreude, Offenheit, keine Eitelkeit«. Das Allerschönste war für sie, viele neue Menschen kennen gelernt zu haben. »Man ist dort offen, obwohl man sich nicht kennt.« Ihr Fazit: »Es ist unglaublich wichtig, offen gegenüber Neuem zu sein, flexibel zu bleiben, sich auf Kulturen einzulassen wie auch auf fremde Menschen und fremde Einstellungen.«

Tanja und Sdea 1Seda und ihre Mutter im Garten im Plausch mit dem NU-Redakteur.

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Warum der Start ins neue Schuljahr Grund zur Freude sein kann

Ratgeber mit Tipps zum Schulstart


Verantwortlich fürs Tasche packen ist das Kind, Eltern sollten nicht zu viel unterstützen.

Lübbecke. In Nordrhein-Westfalen geht die Schule wieder los. Für Schülerinnen und Schüler bedeutet das: Umstellen vom Ferien- in den Lernmodus. Nach sechs Wochen Erholung fällt das aber nicht immer leicht. Worauf es in den ersten Wochen des neuen Schuljahres ankommt, erklärt das Nachhilfeinstitut Studienkreis in seinem neuen Ratgeber »Perfekter Start ins neue Schuljahr«.

Die 48 Seiten starke Broschüre ist in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift »Magazin Schule« entstanden. Das Heft liegt ab sofort kostenlos im örtlichen Studienkreis zur Abholung bereit — solange der Vorrat reicht.
Eltern und Schüler erfahren darin, warum der Schulstart auch seine erfreulichen Seiten hat, wie Eltern und Kinder sich zu Hause gut vorbereiten können, womit man in der Schule punkten kann und worauf bei einem Schulwechsel zu achten ist. »Anfangs ist der neue Stoff noch überschaubar. Das ist eine gute Gelegenheit, um an Lücken aus dem vergangenen Schuljahr zu arbeiten«, erklärt Thomas Momotow vom Studienkreis. »Der Schulstart bietet sich auch dazu an, von Beginn an das besser zu machen, was im vergangenen Schuljahr nicht so gut gelaufen ist.«
Lerntipp zum Schulstart:
»Drei Regeln für die Hausaufgaben«
1. Die Hausaufgaben bekommen für jeden Werktag ein festes Zeitfenster. Das legen Eltern und Schüler gemeinsam fest und tragen es gut sichtbar in einen Wochenplan ein. Für das Einhalten der Zeit ist grundsätzlich der Schüler verantwortlich.
2. Zu Beginn der Hausaufgaben sorgt ein festes Ritual für die Einstimmung und ungestörtes Arbeiten. Z. B. durchlüften, alles Ablenkende wegräumen, Schild an die Tür hängen: »Jetzt wird gearbeitet!«.
3. Die Arbeit in kleine Portionen aufteilen und mit etwas Leichtem anfangen. Das schafft ein erstes Erfolgserlebnis. Es sollten regelmäßig kurze Pausen gemacht werden, denn nach 20 bis 30 Minuten lässt die Konzentration spürbar nach.

Kontakt: Studienkreis Lübbecke Anette Köstring, Am Markt 16, 32312 Lübbecke, Telefon 05741/4
0210. Beratung: Montag-Freitag 11.30-18.00 Uhr, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.studienkreis.de/luebbecke. Studienkreis Espelkamp, Katharina Wellpott, Breslauer Straße 40, 32339 Espelkamp, Telefon 05772/6066. Beratung: Montag-Freitag 14.00-17.00 Uhr, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.studienkreis.de/espelkamp. Telefonische Erreichbarkeit: Montag-Sonntag 7.00-22.00 Uhr.

447. Blasheimer Markt vom 1. bis 4. September


Das Riesenrad ist das Wahrzeichen des Blasheimer Marktes.

Ein Volksfest für die ganze Familie

Blasheim. Vier Tage Kirmesvergnügen mit etwa 300.000 Besuchern, sieben Highlights, 22 attraktive Fahrgeschäfte und Partystimmung in den Festzelten – das alles verspricht der 447. Blasheimer Markt.

Auch in diesem Jahr werden fast 300 Schausteller aus den verschiedensten Branchen auf dem Volksfest direkt an der B 65 in Lübbecke auf einer Veranstaltungsfläche von etwa 65.000 Quadratmetern vertreten sein.
Der »Blama«: Ein Volksfest für die ganze Familie mit vielen Fahrgeschäften und vielen Highlights. Zwei Neuheiten: eine davon ist »High Energy«, ein ultimativer Kopfstand mit anschließendem Sturzflug aus 30 Metern Höhe. In den drei Festzelten Borchard, Rose und Meiers Deele wird gefeiert bis zum Abwinken. Im letzteren geht es los mit »Ikke Hüftgold«.
Selbstverständlich gehört auch ein riesiges Angebot an Pfeil- und Ballwurfständen, Verlosungen, Lebkuchen-, Zuckerwatten-, Eis- und Mandelbuden genauso zum unvergleichlichen Kirmesflair des Blasheimer Marktes wie ein reichhaltiges Angebot an kulinarischen Genüssen und die zwölf großen und kleineren Ausschankstände.
Unverzichtbarer Bestandteil des Marktes ist natürlich der große Krammarkt, auf dem sich viele alteingesessene Marktbesucherinnen und Marktbesucher mit den wichtigsten Haushaltsdingen versorgen, die bis zum nächsten Jahr halten müssen.
Nicht zu vergessen die Gewerbeschau auf einer Fläche von etwa 2.500 Quadratmetern und mit 50 Ausstellern im großen Gewerbezelt. 


"Rocket": eines der wildesten Fahrgeschäfte auf dem Markt.

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