Nachwuchs-Sängerin Jenny Louisa steht in Hamburg vor TV-Kameras

jenny2 nu 112016Posieren für die Kamera: Auf der Saal-Bühne im Restaurant Bürgerpark »Schäppchen« in Lübbecke fühlt sich Jenny Louisa sichtlich wohl.
Sie liebt Schlager und Balladen und sieht jeden Auftritt als Chance für ihre Karriere.

Rahden/Hamburg. Helene Fischer macht in überzeugender Weise vor, wie man mit absoluter Professionalität, Energie und Charme die Schlagerszene erfolgreich »aufmischen« kann. Sie füllt Konzertsäle und Stadien, hat enorme TV-Einschaltquoten: Die deutsche Schlagerqueen schwimmt nicht nur auf einer  Erfolgswelle, es ist wohl eher eine einzigartige  Erfolgswoge. Kein Wunder also, dass sie Vorbild ist für junge Sängerinnen und Nachwuchstalente. Jenny Louisa Könen aus Rahden ist ein solches Talent.

 jenny4 nu 112016Von Erfahrung profitieren: Jenny Louisa und ihr Musikerkollege Dieter Dornig.


»Oma ist ‚schuld’, dass ich so gern singe«, erzählt die 18-Jährige heute lächelnd. Die Großmutter
  hat der kleinen Jenny schon auf der Schaukel vorgesungen, später »trällerten« sie gemeinsam. Scheu vor der Bühne kennt Jenny nicht. Denn seit ihrem vierten Lebensjahr ist sie hier zuhause: bei Familienfeiern, öffentlichen Veranstaltungen, Talentwettbewerben. Ein solcher ist »Blasheim sucht den Superstar« beim Lübbecker Volksfest Blasheimer Markt. Den gewann Jenny Louisa in diesem September – und stieß damit womöglich ihre Karrieretür ein ganzes Stück weit auf.

Uli Werner, Macher des Internet-Radios KTL in Lübbecke, gehörte zur »Superstar-Jury« und bot der jungen Frau einen Auftritt in der TV-Show »Cindy Berger und Gäste« an. Natürlich nahm Jenny Louisa dieses Angebot gern an – und war dazu vor einigen Tagen  mit Schwester Emily und den Eltern in Hamburg.

Mit dem Zug ging’s vormittags von Lemförde aus in die Hansestadt. Um 14 Uhr sollten alle Beteiligten vor Ort sein – und zwar in einem Raum, den die Produktionsfirma Torner TV in einem Hotel angemietet und für die Aufzeichnung vorbereitet hatte. »Spannend, aber einigermaßen unorganisiert« beschreibt Jenny den Ablauf. »Mangels einer Garderobe   beendete meine Schwester das schon im Zug begonnene Styling der Frisur zunächst in der Toilette. Und dann warteten wir auf Cindy Berger, die wegen eines Staus erst rund zwei Stunden später kam.«

Mit dem Eintreffen des Stargastes der Aufzeichnung erhöhte sich die »Schlagzahl«. Es ging in die Maske, die in einem Hotelzimmer vorbereitet worden war. Und danach bestand für alle Künstler Gelegenheit, sich zu »beschnuppern« und Fotos zu machen. »Mit Cindy Berger (»Immer wieder sonntags«) habe ich mich in der Maske sehr gut unterhalten. Sie ist ganz natürlich, freundlich, kommunikativ. Sie kennenzulernen war ein Erlebnis«, bewertet Jenny die Begegnung.

Und wann startete nun die Fernseh-Aufzeichnung? Jenny Louisa berichtet: »Losgehen sollte es um 16 Uhr. Gegen 18 Uhr war es dann endlich so weit. Das Opening gestaltete Cindy Berger mit ihrem Song ›Immer wieder sonntags‹. Danach wurde sie in die Interviewecke gebeten, es folgten Dagmar Frederic und Ingrid Peters, die dann ebenfalls interviewt wurden. Dazwischen wurden die Auftritte der übrigen Künstler aufgezeichnet.

Ich wurde als ‚Nachwuchskünstlerin, der eine TV-Chance gegeben werden soll, anmoderiert – und stand dann vor der Green-Screen-Wand, um meinen Blasheim-Siegersong ›Unser Tag‹ von Helene Fischer zu singen. Was nicht ganz einfach war: Zur Aufzeichnung waren davor drei kleine Videokameras aufgebaut. Um immer gut im Bild zu sein, war der Standort mit einem Kreuz markiert. Auf der Stelle tanzen, ohne Mikro singen, beide Hände frei – das war eine echte Herausforderung für mich.« Nach der langen Wartezeit aber war die junge Rahdenerin froh, dass ihr Auftritt sogar vorgezogen wurde und die Familie so noch den vorletzten Zug für die Heimreise um 23 Uhr erwischte...

Jetzt ist Jenny Louisa ganz gespannt auf ihr Video und darauf, welchen Hintergrund die Produktionsfirma auf die neutrale Green-Screen-Wand einspielt. Etwa vier Wochen wird sich die junge Sängerin – wie ihr großes Idol natürlich ganz blond – gedulden müssen, bis diese Frage geklärt ist und sie das Video auf ihren eigenen Accounts bei Facebook und Youtube hochladen kann. Die Rechte dafür hat sich die junge Frau gesichert.

Nach dieser Erfahrung mit einer TV-Aufzeichnung weiß Jenny Louisa, »dass mir Auftritte mit echtem Publikum und auf einer echten Bühne, auf der ich mich bewegen kann, mehr liegen. Aber bei TV-Auftritten  oder   Aufzeichnungen, auch wenn es weder Gage noch Fahrtkostenersatz gibt, sammelt man wichtige Erfahrungen, die einen weiterbringen.«
jenny5 nu 112016Im Gespräch mit dem Duo »Nice Field« legte Jenny Louisa noch vorhandenes Lampenfieber ab.

Ein bis zwei Stunden singt und übt die junge Frau täglich, gern auch nach der Schule, »um den Kopf freizukriegen«. Ihre Vorliebe gilt momentan dem Schlager und Balladen. Deshalb wird sie, wie wohl wieder Hunderttausende, bei einem der Helene-Fischer-Konzerte in 2017 dabei sein. Daneben ist sie Fan von Lorenz Büffel, der mit typischem »Ballermann-Sound« erfolgreich ist: »Von ihm kann man lernen, wie man erfolgreich auf der Bühne agiert und das Publikum packt.«

Jenny Louisa arbeitet zielgerichtet auf ihren Erfolg als Schlagersängerin hin und sagt: »Deshalb werde ich alle Chancen immer nutzen.« Auch die Aufzeichnung ihrer eigenen ersten Single »Durch die Nacht« gehört dazu. Trotzdem behält sie die Realität stets im Blick - und lernt fleißig am Berufskolleg Lübbecke fürs Fachabitur »Sozial- und Gesundheitswesen« als Grundlage für ihren Wunschberuf Erzieherin. (Text: www.hallo-luebbecke.de)

Neue Spezialität: Barre Edition No 03

PORTER Westfalica – eine Hommage an den Heimatkreis

Barre Edition No3 PorterWestfalicaGebietsleiter Guido Bergmann (links) und Marketingleiter Maik Bohne (rechts) übergeben die erste Flasche Porter Westfalica an Porta Westfalicas Bürgermeister Bernd Hedtmann.
Lübbecke (md). Als Barre Ende vergangenen Jahres erstmals ein limitiertes Spezialitätenbier herausbrachte, hatte man mit der überwältigenden Reaktion nicht gerechnet. Nachdem das Winter Amber Ale innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war, wurde es anschließend mit zwei renommierten Preisen ausgezeichnet. Ebenfalls erfolgreich war auch das nachfolgende Produkt Eisbock. »PORTER Westfalica« ist jetzt die dritte Auflage der Reihe Barre Edition. Der Name Porter, übersetzt »Lastenträger«, stammt aus Zeiten der
englischen Industrialisierung. Bei Arbeitern und in den britischen Kolonien sehr beliebt, entwickelte sich das dunkle Porter bald zu einem der erfolgreichsten Biere der
Welt. Durch den Einsatz fünf verschiedener Spezialmalze erhält »PORTER Westfalica« eine feine Röstnote, die von einer angenehmen Süße umspielt wird.
Der exklusive Hopfen »Hersbrucker Pure« entwickelt ein an Vanille erinnerndes Aroma, herb abgerundet durch die klassische Hopfensorte Hallertauer Perle. Eine besondere Kreation, handwerklich gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot. Hier zeigt sich, dass Bier weit mehr ist als ein erfrischender Durstlöscher und oft unterschätzt wird.
»Einprägsam ist auch der Name des Produkts«, so Marketingleiter Maik Bohne. Der Vorschlag kam aus den eigenen Reihen. Ein Brauer, der an der Kreation des Spezialitätenbieres beteiligt war, machte den Vorschlag. »Das Wortspiel bot sich geradezu an und passt perfekt in das Barre-Land«, erläutert Bohne die regionale Verbindung. Aus diesem Grund übergab Maik Bohne die erste Flasche auch an Porta Westfalicas Bürgermeister Bernd Hedtmann. »Ein schönes Produkt aus der Region für die Region«, freute
sich dieser über das Präsent. Die ansprechend gestaltete Keramikflasche (0,75l) ist ab sofort im Handel sowie im Online-Brauereishop erhältlich und ein Geschenk mit Sammlerwert. Genossen wird PORTER Westfalica am besten im passenden Sommelierglas Barre Edition.

Cartoon

Grundel 11 2016

Cartoon

Grundel 10 2016

Von der Puppenklinik bis zur Malerei


KunsthandwerkBeliebt bei Alt und Jung: der Kunsthandwerkermarkt. 

Kunsthandwerkermarkt am 30. Oktober in Lübbecke

Lübbecke.  Auch in diesem Jahr  findet   der bei Alt und Jung beliebte Kunsthandwerkermarkt in der Stadthalle Lübbecke statt. Am Sonntag, 30. Oktober, präsentierten  mehr als 60 Aussteller in der Stadthalle ihr kunsthandwerkliches Geschick und verleihen diesem Markt  eine individuelle Note.

Die Kunsthandwerker freuen sich darauf, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr  ihr Kunstgewerbe den Besuchern näher zu bringen. Dabei zeigen viele Künstler ihr Können vor Ort. Die Besucher können den Ausstellern bei der Herstellung verschiedenster Kunstwerke über die Schultern   schauen.  Von der Puppenklinik über die Malerei bis hin zu einem Drechsler ist alles vertreten.

In wunderschöner Handarbeit hergestellte Dekorationsartikel, fantasievolle Figuren aus Holz, kunsthandwerkliche Textilbekleidung, Schmuckverarbeitung, Filzarbeiten fehlen nicht in dem breit gefächerten Angebot. Ein Drechsler zeigt den Besuchern, welch schöne Dinge man aus Holz herstellen kann. Natürlich können die Kunstwerke gekauft werden.

Der Eintritt   beträgt 2,50 Euro pro Person. Kinder und Jugendliche bis zum 14. Lebensjahr haben freien Eintritt. Information   gibt es unter Telefon 05481/63 58 (Stephan Grawe) und www.veranstaltungsbuero-grawe.de

Direkt nach dem Abi in eine neue Welt


Gruppe Seda knietSeda (knieend rechts), Kolleginnen und die Kindergartenkinder.
Seda Behring aus Lübbecke hat ein Jahr lang in Kapstadt gelebt und gearbeitet

 

Lübbecke  (huse). Seda Behring aus Lübbecke ist direkt nach ihrem Abitur für ein Jahr nach Kapstadt gegangen und hat dort in einem Kindergarten in einem Township gearbeitet. Sie ist vor Kurzem zurückgekehrt und hat uns über ihre Erlebnisse berichtet, über ihr Jahr der »Superlative«.

Zufrieden ist sie und kann sich nun an die Planung ihrer Zukunft machen, die sie mit großer Sicherheit in einen sozialen Beruf führen wird. Sie hat viel über die Menschen in Südafrika erfahren, aber auch viel über sich selbst, denn während ihres Jahres im Ausland hat sie »viel gelernt und sich mehr verändert, als sie es  erwartet habe«.

Sie berichtet über ihren Tagesablauf im Kindergarten, in dem die Kinder sich bereits kurz nach der Geburt einfinden und maximal sechs Jahre alt waren. Ihre Aufgabe war es, den Tagesablauf aktiv mitzugestalten.

Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Im Anschluss gab es in drei Gruppen einen Morgenkreis mit vielen Liedern und Tänzen. Zusammen mit einer »Mama« oder einer Lehrerin konnte sie sich dabei mit vielen Liedern »gut einbringen«.

Mit den Kindern hat sie danach gespielt, gemalt, gepuzzelt oder getanzt. Zusammen mit ihrer Freundin Sina, ebenfalls eine Freiwillige, konnte sie auch eigene Ideen einbringen. So gibt es künftig gemeinsames Zähneputzen und eine Früchtezeit.

Zur Mittagszeit richteten sie das Essen an und halfen beim Füttern der Babys. Wenn Zeit war, bastelten sie zum Beispiel Deko oder halfen beim Spülen und führten »lustige Gespräche« mit den »Mamas« und den Lehrerinnen.
Urkunden  Urkunden für gute Arbeit im Kindergarten.

Während ihres Aufenthaltes von August 2015 bis August 2016 lebte sie in Kapstadt in einem Vorort namens Muizenberg in einer Wohngemeinschaft. Alle Bewohner waren im Auftrag der »Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners« dort. Gearbeitet wurde jeweils sechs Stunden in Früh- und Spätschicht, die Fahrt in den Township nahm jeweils eine Stunde in Anspruch.

Mit den »Mamas«, den Erzieherinnen, unterhielt sich Seda auf Englisch, mit den Kindern, wie sie erzählt, »fast ohne Sprache«. Zwar gab es einen halbjährigen Sprachkurs, doch der reichte bei weitem nicht aus, um sich in der komplizierten Sprache zurechtzufinden.

Zehn Minuten vom Strand entfernt hat Seda Behring gelebt. An den Wochenenden verbrachte sie dort viel Zeit und beobachtete die Surfer, die nur bei Haialarm »völlig entspannt« das Wasser verließen.

Während der Sommerferien reiste sie ins Landesinnere und erlebte dort Weihnachten bei 42 Grad. Ohne fließendes Wasser und Strom lief das Leben dort völlig anders als in Kapstadt ab.

Das südafrikanische Essen hat ihr gefallen: »Richtig lecker!« Wobei Hühnchen ein ganz wichtiger Bestandteil der Speisekarte seien.

Besonders gefallen hat ihr die Mentalität der Menschen: »Lebensfreude, Offenheit, keine Eitelkeit«. Das Allerschönste war für sie, viele neue Menschen kennen gelernt zu haben. »Man ist dort offen, obwohl man sich nicht kennt.« Ihr Fazit: »Es ist unglaublich wichtig, offen gegenüber Neuem zu sein, flexibel zu bleiben, sich auf Kulturen einzulassen wie auch auf fremde Menschen und fremde Einstellungen.«

Tanja und Sdea 1Seda und ihre Mutter im Garten im Plausch mit dem NU-Redakteur.

 

 

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