Die Eröffnung der Piene-Ausstellung auf Schloss Benkhausen rückt näher


»ZERO wird seine

Bedeutung nie verlieren«


Benkhausen
  (huse). Die Eröffnung der Ausstellung mit vielen Arbeiten von Otto Piene von der Jugendzeit bis zu seinem Tod vor rund zwei Jahren auf Schloss Benkhauswen rückt näher. »ZERO lebt« ist sie überschrieben und der Lübbecker Kunstsammler und Pienefan Hans-Gerd Tantius ist sich sicher: »ZERO wird seine Bedeutung nie verlieren«.

Dies sagte er auf einer Pressekonferenz auf Schloss Benkhausen, wo er zusammen mit der Mitorganisatorin Angelika Gauselmann das Konzept dieser Ausstellung, die am 28. Mai eröffnet werden und bis zum 26. Juni zu sehen sein wird, erläuterte.

In der Einladung zur Ausstellung heißt es: »Die Ausstellung bietet einen Einblick in das phänomenale Werk Otto Pienes. In einer Dokumentation zeigen wir, wie Otto Piene Kunst und Wissenschaft verbinden wollte und wie er es geschafft hat, mit ZERO ein neues Kunstzeitalter mitzubegründen.«

Vom 28. Mai an kann man durch das Leben des in Lübbecke aufgewachsenen Künstlers von Weltrang spazierengehen. Hans-Gerd Tantius freut sich darüber, wie viele Lübbecker und auch Menschen von weither auf die seit zwei Jahren vorbereitete Ausstellung reagiert haben.

Da gibt es nun zum Beispiel viele Bilder aus Pienes Jugend zu sehen, die ehemalige Schulkameraden zur Verfügung gestellt haben. Dies belegt die örtliche Einbindung des Künstler. Aquarelle aus seiner Jugend- und Studienzeit haben häufig heimatliche Motive und belegen vor allem, dass sie von einem talentierten Künstler stammen. Dann, so erläuterte Hans-Gerd Tantius, werden Bilder aus der frühen ZERO-Zeit zu sehen sein. Eine Rauchzeichnung hat er selbst in seinem Fundus, sie stammt aus dem Jahre 1959. 1978 machte er zusammen mit seiner Mutter eine erste Pieneausstellung in seiner Galerie, bei der Otto Piene selbst in Lübbecke war. Damals, so Tantius, hätte die Stadt eines gekauft, aber auch Lübbecker Bürger hatten zugegriffen, davon wird auch einiges zu sehen sein.

Bewundern kann man auch einige »Heiße Eisen«, die Otto Piene bei seinem Besuch auf Einladung des Kunstvereins in Lübbecke 1996 hinterließ. Das Hufeisen in Kartonage gebrannt wurde damals in einer 50er-Auflage erstellt, dazu einige Unikate, die auf Schloss Benkhausen zu sehen sein werden. Sogar das Originalhufeisen existiert noch und ist dabei.

Um 16 Uhr ist Samstag, 28. Mai, Eröffnung. Wer dabei sein will, so Angelika Gauselmann, möchte sich bitte anmelden unter 05743-9318220 oder per mail an »Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!«


 

 

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