Tausende feiern 60 Jahre Gauselmann

 

David Garrett und Pur begeistern am Abend – 6000 Quadratmeter großes Festzelt – Sonntag Tag der offenen Tür


Lübbecke.Mit einem fulminanten und in der Region wohl einzigartigen Festwochenende hat die familiengeführte, ostwestfälische Gauselmann Gruppe von Freitag bis Sonntag (8. bis 10. September) ihr 60-jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Am Freitag und Samstagabend kamen jeweils mehr als 2500 Gäste zu den Jubiläumsfeierlichkeiten, tagsüber besuchten mehrere Tausend Menschen die 36 000 Quadratmeter große Zeltstadt auf der Wiese nördlich hinter dem Produktionswerk der adp Gauselmann in Lübbecke. Stargast am Freitagabend war der international bekannte Geiger David Garrett mit seinem Orchester. Samstag sorgte die Pop-Band Pur für erstklassige Partystimmung.

Garret BandStargeiger David Garrett begeisterte die Gäste im Festzelt.

David Garrett verzauberte das Publikum mit Interpretationen der Hits von Michael Jackson, Led Zepplin, Prince und Coldplay. Das Publikum feierte den Stargeiger und ließ ihn nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen. Am Samstag tanzten die Mitarbeiteinnen und Mitarbeiter zu Pur und ihren Hits wie »Lena« und »Abenteuerland«. Auch hier erhielten die Gäste die eingeforderten Zugaben von Frontmann Hartmut Engler und seiner Band.

Pur 1Pur mit Frontmann Hartmut Engler sorgten für Partystimmung.

Freitagabend kamen im über 6000 Quadratmeter großen Festzelt langjährige Weggefährten Paul Gauselmanns, Vertreter aus Politik und Wirtschaft, der Automatenbranche, Kundinnen und Kunden sowie seine Familie und enge Freunde zusammen. Der Samstag war den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens vorbehalten. An beiden Abenden wurde Paul Gauselmann mit Standing Ovations begrüßt. Moderator Jan Hofer führte charmant und gewohnt professionell durch die Festabende.

»Wo meine Sonne scheint«: Den Schlager von Caterina Valente spielte Paul Gauselman auf der Bühne aus der »Symphonie 80« ab – der Musikbox, die am Anfang seiner unternehmerischen Karriere stand. Der Unternehmensgründer ließ seine einzigartige, 60-jährige Firmengeschichte Revue passieren, die mit einem quergeschriebenen Wechsel über 100 000 DM und 17 Musikboxen begann.

ZeltstadtDie Gauselmann-Zeltstadt umfasste 36 000 Quadratmeter.

Heute ist das weltweit agierende Unternehmen Marktführer der Automatenbranche mit über 12 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Geschäftsvolumen von ca. 2,5 Milliarden Euro 2016. »2017 hat das Unternehmen erstmals mehr Umsatz im Ausland gemacht, ohne dabei das Inland aus den Augen zu verlieren. Wir sind Marktführer in Deutschland und werden dies auch bleiben«, so Paul Gauselmann. Er dankte all jenen, die ihn auf seinem Weg begleitet hätten und bis heute an seiner Seite stünden – »allen voran meiner großen Familie, auf die ich sehr stolz bin.«

Riesenrad 2Am gesamten Festwochenende konnten die Besucher aus dem Riesenrad einen Blick über Zeltstadt und Lübbecker Land bekommen.

Michael Gauselmann, einer der Söhne des Unternehmers, versammelte seine Brüder, deren Familien und Kinder am Freitagabend auf der Bühne. »Wir sind stolz, deine Familie zu sein, und freuen uns, hier mit dir feiern zu können«, wandte er sich an seinen Vater.

Mit ihrer spontanen Rede zeichnete Hannah Gauselmann, eines der neun Enkelkinder Paul Gauselmanns, ein Bild des Privatmenschen Paul Gauselmann. »Du bist ein liebevoller Großvater, der immer für seine Enkel da ist. Danke für die schönen Kindheitserinnerungen.«

Michaels TochterMichael Gauselmanns Tochter Hannah hielt eine bemerkenswerte Rede.

Zudem würdigten zahlreiche Redner das Lebenswerk Paul Gauselmanns. Zu ihnen gehörte Garrelt Duin, ehemaliger NRW-Wirtschaftsminister. »Die Fairness, die Paul Gauselmann seinen Geschäftspartnern entgegenbringt, ist der Automatenbranche nicht immer widerfahren«, erklärte er, und sprach sich gleichzeitig gegen eine Überregulierung des Glücksspiels aus. Hermann Otto Solms, FDP-Politiker und Freund des Unternehmers, bezeichnete den »unbändigen Willen, erfolgreich zu sein« als »geheime Formel für Unternehmertum, für die Paul Gauselmann ein Repräsentant ist.« Weitere Grußworte hielten Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments, sowie Georg Stecker, Sprecher des Vorstands der Deutschen Automatenwirtschaft.

FamilieMichael Gauselmann und die versammelte Familie Gauselmann auf der Bühne.

Elmar Brok lobte den Mut und die Entscheidungsfähigkeit Paul Gauselmanns und stellte sein umfassend soziales Engagement für die Region Minden-Lübbecke heraus. Georg Stecker führte den Einsatz für die Automatenbranche an, in der Paul Gauselmann unter anderem seit 1981 als Vorsitzender des Verbands der deutschen Automatenindustrie (VDAI) aktiv ist. »Sie haben immer den Blick für das Ganze und setzen sich für die gesamte Branche ein – das ist großartig!«.

Steffen und JanSteffen Kampeter und Moderator Jan Hofer (rechts). Unternehmensgründer Paul Gauselmann ließ 60 Jahre Firmengeschichte Revue passieren.

Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, bezeichnete Paul Gauselmann als »eine der größten Unternehmerpersönlichkeiten, die ich kenne.« Zudem würdigte er Karin Gauselmann: »Sie macht die Gauselmann Gruppe zum Familienunternehmen«, betonte er.

Die Gäste dankten der Unternehmergattin mit langanhaltendem Applaus und Standing Ovations. Zudem wurde im Festzelt eine besondere Premiere gefeiert: Die Biografie »Der Spielemacher – Paul Gauselmann« wurde vorgestellt, die die Journalistin Barbara Dickmann über den Unternehmer verfasst hat.

Anstelle von Geschenken wünschte sich Paul Gauselmann Spenden an den Verein Vita e.V. Assistenzhunde, der unter der Schirmherrschaft von Dunja Hayali steht, die sich in einer Videobotschaft auch an die Gäste wandte. Der Verein stellt Menschen mit körperlicher Behinderung einen Assistenzhund zur Seite. Am Freitagabend waren bereits mehr als 100 000 Euro zusammengekommen.

Der SpielemacherAuf der Party wurde auch Paul Gauselmanns Biografie vorgestellt: Der Spielemacher.

Zudem wurde der Unternehmer bei den Feierlichkeiten von weiteren Grußworten prominenter Persönlichkeiten auf der großen Videoleinwand überrascht. Neben Schauspieler Mario Adorf, mit dem Paul Gauselmann einen Film über Gauselmanns Lebenswerk drehte, gratulierte   Fußballer Lukas Podolski. Der Kicker gab dabei bekannt, dass er ab  2018 Markenbotschafter für XTiP, das Sportwettunternehmen der Gauselmann Gruppe, sein wird.

Gemeinsam mit Vorstand Armin Gauselmann zeichnete Paul Gauselmann am Samstagabend mehr als 120 langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus, unter denen   erstmals Jubilare waren, die seit 45 Jahren im Unternehmen tätig sind.

Zum Abschluss der beiden Abendveranstaltungen wurde jeweils ein 25-minütiges Feuerwerk mit Laser-Show am adp-Produktionswerk gezündet, die über dem Nachthimmel von Lübbecke erstrahlten.

Am Freitag und Samstag genossen zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie geladene Gäste tagsüber die insgesamt 36 000 Quadratmeter  große Zeltstadt.

Sonntag stand sie der Öffentlichkeit zur Verfügung. Insgesamt nutzten mehrere Tausend Menschen die Möglichkeit. Neben einem Messezelt mit 17 Ständen der unterschiedlichen Tochterfirmen der Gauselmann Gruppe standen ihnen Attraktionen wie ein Riesenrad, Hüpfburgen, kostenlose Werksführungen sowie zahlreiche Cateringzelte zur Verfügung. Zudem wurden Musikacts und ein buntes Programm auf der Außenbühne geboten.

Cartoon

okt 17

Vier mal Feuerwerk: Lübbecke in Feierlaune!

Feuerwerk

Lübbecke. Vier Mal Feuerwerk in einem Jahr: Das hat Lübbecke noch nicht erlebt. Und es wird ganz sicher noch ein fünftes hinzukommen, dann nämlich, wenn das nächste Jahr begrüßt wird. Möglich wurde die große Zahl an Feuerwerken durch zahlreiche Jubiläen: Die Lübbecker Schützen feierten, dann als nächstes feierten die Lübbecker Blasheimer Markt, dann schloss sich 60 Jahre Gauselmann an und schließlich gerade erst ein erleuchteter Himmel zum 175. der Privatbrauerei Barre. Unser Foto entstand über der Gauselmann-Zeltstadt. Dort wurde das Feuerwerk zusätzlich noch von einer Licherschau unterlegt.

Ein Dankeschön an die vielen treuen Mitarbeiter


Gauselmann Gruppe ehrt 126 Jubilare


Lübbecke. Wenn man 45 Jahre Berufserfahrung innerhalb eines Unternehmens erworben hat, dann ist das eine besondere Leistung. Diese würdigten Paul Gauselmann, Vorstandssprecher der Gauselmann Gruppe, und Armin Gauselmann, stellvertretender Vorstandssprecher, bei der Jubilarfeier im Rahmen der festlichen Abendveranstaltung zum 60. Firmenjubiläum der Gauselmann Gruppe. Insgesamt wurden 126 Jubilare geehrt.

In seiner Rede hob Armin Gauselmann die Bedeutung des Zusammenhalts innerhalb der Unternehmensgruppe hervor: »Der heutige Abend ist für mich besonders wichtig, denn ohne die langjährige Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätte mein Vater seine Ideen nicht so umsetzen können.«  Dass die Gauselmann Gruppe als Arbeitgeber sehr geschätzt wird, zeigt vor allem die hohe Anzahl an Jubilaren. »Seit dem Jahr 2000 haben wir bereits über 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Betriebszugehörigkeit von mindestens 25 Jahren ehren können«, so Armin Gauselmann weiter. Er bedankte sich bei den diesjährigen über 100 Jubilaren, die seit 25 Jahren im Unternehmen sind. Danach wurden die 19 Jubilare mit 40  und erstmals auch vier Jubilare mit 45 Jahren Betriebszugehörigkeit auf der Bühne geehrt. Besonders lobend erwähnten Paul und Armin Gauselmann davon diejenigen, die bereits ihre Ausbildung im Unternehmen gemacht hatten.

Paul Gauselmann ließ es sich dabei nicht nehmen, auf den Werdegang jedes einzelnen Jubilars einzugehen und seinen Dank auszusprechen. Anschließend überreichte Armin Gauselmann die Gutscheine für die hochwertigen Jubilargeschenke. Nach dem imposanten Foto, für das alle 126 Jubilare auf die Bühne gebeten wurden, ehrte Armin Gauselmann noch einen ganz besonderen Jubilar: Seinen Vater und Unternehmensgründer Paul Gauselmann, der mit 60 Jahren die längste Betriebszugehörigkeit vorweist. »Wir als Familie und Mitarbeiter sind stolz auf dich«, so Armin Gauselmann, während er seinem Vater eine vom Familienrat unter- zeichnete Urkunde überreichte. Paul Gauselmann war sichtlich gerührt und bedankte sich mit den Worten: »Mehr als so von seiner Familie geehrt zu werden, kann man im Leben nicht erreichen«.

Abschließend erhielt Paul Gauselmann vom Merkur-Senioren-Club, zu dem weit über 100 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören, eine goldene Münze mit dem Konterfei des Unternehmers. Überreicht wurde diese vom Vorsitzenden des Clubs, Wilhelm Büscher, der mit dem Geschenk seinen Dank im Namen des gesamten Clubs aussprach.

Jubilare 2

Die Jubilare auf unserem Bild:

1. Reihe: Indro Wlczek, Ralf Westermann, Jacqueline Hase, Michael Körber, Achim Ebenig, Thomas Loth, Hermann Wall, Hartmut Laskowski, Heinrich Ortlieb, Otto Schwichtenberg, Björn Scheibe, Melanie Wietelmann, Gerald Drees, Rosalina Bahr, Heinrich Donhauser, Sylvia Gropp, Monika Behr-Ladage

2. Reihe: Wolfgang Schimschal, Thomas Eickemeyer, Martin Randermann, Gerhard Kottenbrink, Ralf Peter, Andrea Bornemann, Dorit Prange, Dirk Sondermann, Barbara Kottkamp, Alexander Heinz, Daniela Priwitzer, Kerstin Bollmeier, Gitta Möhle, Emma Schef, Susanne Albers, Johann Nowak, Christine Pösch, Harald Kurth, Joachim Mohrmann, Elke Spielmann, Anett Wolf, Norbert Brandt, Jürgen Schütte, Karsten Marek, Jürgen Salig

3. Reihe: Jens Knollmann, Hermann Knöppel, Klaus Bohnerth, Kerstin Altmajer, Alexander Strohmaier, Markus Sudmann, Martin Auge, Jutta Beyerlein, Petra Bölk, Melanie Karwath, Ralf Grieg, Carmen Richter, Marina Walker, Lilia Berenz, Sonja Kronschnabl, Irene Wahl, Gudrun Maschmeier, Lilli Korent

4. Reihe: Holger Siemann, Michael Haarhausen, Horst Brunsewicker, Marlis Buschendorf, Carolin Steinmeyer, Tanja Gläser, Ursula Krupka, Eva Eierich, Daniela Drose, Violetta Mika-Jeche, Manfred Griepenstroh, Maria Klasing, Sascha Wömpener, Dieter Koch, Klaus Auerbach

5. Reihe: Ralf Cassing, Volker Wiedelmann, Thorsten Schlegel, Harald Oskar Meuter, Andre Thiel, Ursula Dreher, Paul Gauselmann, Alexandra Zerbst, Valentina Ibe, Sandra Kaupmann, Armin Gauselmann, Katharina Neufeld-Raff, Jens Hamann, Rolf Schrimper, Ute Hanne, Katharina Janzen, Jürgen Wesemann, Ulrich Knost

6. Reihe: Andreas Janzen, Gerd Busse, Ewald Berenz, Anke Thane, Jakob Janzen, Christiane Windhorst, Uwe Horn, Wilfried Berkenbrink, Dietmar Henke, Manfred Jirmann, Erwin Füller, Annegret Niemann, Birgit Verbeck, Andrea Manske, Achim Rothe, Diana Kehren, Marion Ohlemeyer, Lydia Konstan, Ulrike-Rita Fuchs, Anna Fischer, Sabine Kröger, Sandra Titkemeier, Claudia Sapia, Heike Bohbrink, Witold Schur, Karin Stapel

7. Reihe: Holger Schwarze, Peter Töws, Hans-Martin Grube, Gernot Wohlrab, Thomas Neubauer, Katrin Mühlbach, Wilhelm Thiessen, Ralf Becker, Klaus Hoffmeyer

Monster-Startprogramm: Zero Punkte für Aufsteiger Lübbecke


An den kommenden Spieltagen wird sich zeigen, ob der TuS-N dem Druck standhält


Lübbecke.  Nachdem endlich der Spielplan für die 1. Handball-Bundesliga auf dem Tisch lag, konnte einem als Fan des TuS N-Lübbecke schön Böses schwanen. Und so kam es, wie zu befürchten stand: sechs Spiele sind absolviert und der heimische Erstligist und Aufsteiger hat bisher keinen Punkt verbuchen können, nachdem man wirklich fast alle dicken Brocken Brocken serviert bekommen hat.

Tim RemerTim Remers Wurfausbeute ist bisher noch recht überschaubar.
Ernsthaft hatte man sich eigentlich auch nur aus dem Derby in Minden Punkte errechnen können, doch da hatte die Mannschaft wirklich einen schwachen Tag und ließ mit einem 18: 21 beide Punkte in der Kampa-Halle.

Eines haben die bisherigen Ergebnisse allgemein in der ersten Liga gezeigt: man muss mit Überraschungen rechnen. Dass Hannover-Burgdorf nach wie an der Tabellenspitze steht, wer hat das vorausgesehen? Dass Kiel vor der vermutlich schrecklichsten Saison seiner Vereinsgeschichte steht, auch das war nicht zu erahnen.

Andererseits muss man wohl nun die Berliner ernsthaft auf der Favoritenliste haben und auch die Leipziger könnten in dieser Saison eine weitere Leistungssteigerung hinlegen. Bleibt den Mannschaften ab der Tabellenmitte auf jeden Fall eine Gewissheit: In dieser Saison wird es nur zwei Absteiger geben, so dass es für einen Aufsteiger wie den TuS N   nur eine Marschrichtung geben kann. Und die heißt: mindestens am Ende auf Platz 16 zu stehen.

Aaron ZierckeTrainer Aaron Ziercke kam schon so einige Male ins Grübeln.
Ein bisschen Rückblick noch auf das Auswärtsspiel in Mannheim. Da war der Deutsche Meister Rhein Neckar Löwen am Sonntagmittag deutlich eine Nummer zu groß für den TuS N-Lübbecke. Die Ziercke-Schützlinge mussten eine 27:36-Niederlage hinnehmen. Nach einer sehr ordentlichen ersten Halbzeit, in der beim TuS N-Lübbecke sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr vieles gelang und vor allem die TuS-Rückraumspieler überzeugten, legten nach Wiederanpfiff die Rhein-Neckar Löwen dann doch so richtig los. Die Hausherren stellten jetzt eine kompakte Abwehr auf die Beine und erzielten mit Tempogegenstößen Treffer um Treffer. Dem TuS N-Lübbecke gelang es jetzt nicht mehr, die Lücken in der Löwen-Abwehr zu finden und die Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. Aaron Ziercke nach dem Spiel: »In der ersten Halbzeit haben wir viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Gerade in den ersten 30 Minuten war das ein gutes Spiel von uns. Wir haben dank viel Tempo Druck auf die gegnerische Abwehr ausüben können. In der zweiten Halbzeit sind wir dann mit drei, vier Toren in Rückstand geraten, bei den Löwen kamen auch noch Torhüterparaden sowie Kontertore dazu.«

SchadeGerrit Genz sucht nach seiner Form.

Als nächster Gegner reist der SC Magdeburg zum Donnerstagspiel nach Lübbecke. Dann ist der TuS N-Lübbecke am Sonntag, 8. Oktober, mittags zu Gast beim SC DHfK Leipzig. Danach muss Aaron Ziercke mit seiner Mannschaft zweimal am Donnerstag ran. Zunächst am 12. Oktober in eigener Halle gegen die MT Melsungen, danach am 19. Oktober in Ludwigshafen gegen die Eulen Ludwigshafen. Spätestens dort müssen Punkte geholt werden.

Eintauchen in den normalen Alltag der Amerikaner


Ein Brief von Austauschschüler Jan-Eric Wiemann


Lübbecke.  Kleine Zwischenbilanz vom Lübbecker Jan-Eric Wiemann, der über seinen Paten Achim Post für ein Jahr lang in das Parlamentarische Austauschprogramm in die USA gereist ist. Aktuell schreibt er uns:

»Nach einem Monat in Lyman, Washington kann ich sagen: Hier wird es mir gefallen. Meine Gastfamilie samt fünf Labradoodles ist super liebenswert, wir unternehmen viele Ausflüge,  und sie kennen sich echt gut aus und können mir unter die Arme greifen.

Die atemberaubende Landschaft des Pazifischen Nordwestens lädt zu vielen Roadtrips ein,  und so habe ich schon den Olympic National Park, Mt Baker, Mt Rainier, die Cascade Mountains, den Deception Pass und viele andere coole Stellen entdecken dürfen.

Seattle als Musikhauptstadt Amerikas bietet viele Möglichkeiten, Konzerte anzuschauen und das Nachtleben zu erkunden.

Jan Eric FotoUnser Bild zeigt den Ruby Beach im Olympic National Park.

Jetzt beginnen die Collegephase und die Regenzeit, so dass langsam der Alltag einkehrt. Doch darum geht es ja auch irgendwie: Sich nicht als Tourist hier aufzuhalten, sondern in das amerikanische Leben einzutauchen und sich heimisch zu fühlen. Und darauf freue ich mich schon!«

 

 

 

Panorama Verlags- und Werbegesellschaft mbH
Neue Umschau · Horst Husemöller · Alfredstr. 10 · 32312 Lübbecke · Telefon 05741 297420 · E-Mail: redaktion@neue-umschau.de